IHK – Corona

Aktualisiert 07.04.2020 – 16:40 Uhr
Sehr geehrte Frau Otto,
dass der Berliner Mittelstand bei den Zuwendungen von Land und Bund bislang leer ausgeht, haben wir als IHK Berlin mehr als einmal kritisiert. Jetzt scheint Bewegung in das Thema zu kommen:
Michael Müller bestätigte in der Abendschau: Ja, es gibt eine Förderlücke, man arbeite an einer Lösung, aber Landesmittel seien nicht unerschöpflich. Mag sein, aber genau so richtig ist: Der Mittelstand ist das Rückgrat der Berliner Wirtschaft. Wer auch künftig von der Wertschöpfung des Mittelstands profitieren möchte, darf ihn jetzt nicht auf dem Trockenen sitzen lassen! Morgen ist IHK-Präsidentin Beatrice Kramm Gast in der Senatssitzung und wird dort die Schließung der Zuwendungslücke erneut einfordern.Die Schnellkredite für den Mittelstand kommen: Nachdem das erste Corona-Kreditprogramm der Bundesregierung für den Mittelstand eher schleppend angelaufen war und die Kreditprüfungsregularien bei den Unternehmern für teils massive Kritik gesorgt haben, hat die Bundesregierung jetzt nachgesteuert. Am Montag wurde beschlossen, dass der Staat nicht nur zu 90 Prozent sondern vollständig bei Zahlungsausfällen in die Haftung geht. Die Kreditprüfung durch die Banken entfällt, abhängig von der Zahl der Beschäftigten gibt es maximal 800.000 Euro, die innerhalb von zehn Jahren mit drei Prozent Zinsen zurückgezahlt werden müssen.Ein Wermutstropfen bleibt: Es sind und bleiben Kredite, echte Zuschüsse gibt es immer noch nicht, weder vom Bund noch vom Land. Heute ist IHK-Präsidentin Beatrice Kramm Gast in der Senatssitzung, um angesichts der verheerenden Lage vieler mittelständischer Unternehmer Landeshilfen anzumahnen.
Berlin darf den Mittelstand nicht hängen lassen!

Aktuelles

Tragen von Stoffmasken bleibt in Berlin freiwillig
Das Tragen von Stoffmasken über Mund und Nase bleibt in Berlin freiwillig. Zum Abschluss des Gesundheitsausschusses am Montag lehnten die Mitglieder mehrheitlich einen AfD-Antrag auf eine Pflicht zum Maskentragen etwa in Supermärkten ab. Mehr Infos

Quarantäne-Pflicht bei Rückkehr nach Deutschland
Deutsche, EU-Bürger oder langjährig in Deutschland wohnende Personen, die nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt in die Bundesrepublik zurückkehren, sollen künftig zwei Wochen in Quarantäne. Das empfahl das sogenannte Corona-Krisenkabinett am Montag den Bundesländern, wie ein Sprecher des Innenministeriums sagte. Die Kontrolle liege bei den Bundesländern. Die Vorgabe gelte für alle Einreisen – per Auto, Bahn, Boot oder Flugzeug. Für Pendler sowie Geschäftsreisende und Servicetechniker, die für wenige Tage beruflich ein- oder ausreisen müssen, wird dem Beschluss zufolge keine Quarantäne angeordnet. Mehr Infos

Meldepflicht für Kliniken
Kliniken müssen künftig freie Intensivbetten verpflichtend und täglich an ein zentrales Register melden, teilte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums mit. Die allermeisten Kliniken meldeten bereits freiwillig ihre aktuelle Kapazität, aber noch nicht alle. Konkret sollen künftig alle Krankenhäuser mit Intensivstationen an das Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) melden. Bisher sind dort nach Ministeriumsangaben 1.119 von 1.160 entsprechenden Kliniken gemeldet. Mehr Infos

Wichtig zu wissen

Herstellung von Desinfektionsmitteln: Hinweise der BAuA
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) teilt auf Anfrage mit, dass sich betroffene Unternehmen mit konkreten Fragen zur Herstellung von Desinfektionsmitteln sowie zu den bezüglichen Allgemeinverfügungen der BAuA an den REACH-CLP-Biozid Helpdesk wenden können. Dazu weist die BAuA einerseits auf die Website des Helpdesks hin, auf welcher Informationen zu den Allgemeinverfügungen und damit den Ausnahmezulassungen für Flächen- und Händedesinfektionsmittel zur Verfügung stehen.

Kommission befreit Einfuhr von medizinischer Ausrüstung aus Nicht-EU-Ländern von Zöllen und Mehrwertsteuer
Die EU hat beschlossen, bei der Einfuhr von Medizinprodukten durch staatliche Organisationen oder anerkannte Organisationen der Wohlfahrtspflege aus Drittländern keine Mehrwertsteuer und Zölle mehr zu erheben. Von den Befreiungen sind u. a. Schutzmasken und -ausrüstung, Testkits und Beatmungsgeräte umfasst. Die Maßnahme ist zunächst auf eine Dauer von sechs Monaten beschränkt. Mehr Infos

Unternehmer helfen Unternehmern

Unterstützung für Hilfsorganisationen
Unser Helplink des Tages kommt heute von der G.S.H. GEBÄUDESERVICE UND VERSORGUNGSTECHNIK GMBH. Das Unternehmen möchte insbesondere Hilfsorganisationen unterstützen, die derzeit unter extrem erschwerten ihre Angebote für Hilfsbedürftige aufrecht erhalten und bietet an, die kältetechnischen Anlagen für Kühlanlagen etwa für zu kühlende Hilfsgüter in Ordnung zu halten. Kontakt über Bernd Spremberg per email an gshberlin@email.de

Wenn auch Sie anderen Unternehmern helfen möchten oder Hilfe benötigen: Alle Infos und Angebote hier!

Ihre Ansprechpartner
Unser IHK-Beratungsteam ist für Sie da. Rufen Sie unsere Corona-Hotline an unter 030 315 10 919 oder schreiben Sie uns an corona@berlin.ihk.de

Das Thema Kurzarbeit betrifft leider immer mehr Unternehmen. Wir haben deshalb in der IHK Berlin ein zusätzliches Beratungsteam zusammengestellt, an das Sie sich mit konkreten Fragen zur Kurzrarbeit wenden können. Das Team erreichen Sie direkt unter 030 31510 619 oder per Mail an kurzarbeit@berlin.ihk.de

Unsere Hotlines sind montags bis donnerstag von 8:00 – 17:00 Uhr und freitags von 08:00 – 16:00 Uhr besetzt. Um Sie immer auf dem Laufenden zu halten, finden Sie außerdem auf www.ihk-berlin.de/coronavirus gebündelte Informationen, die wir regelmäßig aktualisieren.

Wichtige Ansprechpartner sind auch:

Zu gesundheitlichen Fragen: Corona-Hotline der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung: 030 9028 2828
Zu Liquiditätshilfen: Investitionsbank Berlin:
Zu Corona Liquiditätsengpässen, Hotline: 030 2125 4747
Zu Online-Finanzierungsanfragen über die Bürgschaftsbank: finanzierungsportal.ermoeglicher.de
Zum Kurzarbeitergeld: Bundesagentur für Arbeit, Service-Hotline für Arbeitgeber: 0800 45555 20
Zu allgemeinen wirtschaftlichen Fragen im Zusammenhang mit Corona: Bundeswirtschaftsministerium, Hotline für Unternehmen: 030 18615 1515
Unterstützungsmaßnahmen für von der Krise betroffene Unternehmen:
Berlin-Partner Hotline: 030 46302 440
Informationen speziell für Hotels, Gaststätten und weitere touristische Partner: Hotline von visitBerlin: 030 264748 886

Mit freundlichen Grüßen – Ihr Corona-Team der IHK Berlin
IHK Berlin – Fasanenstraße 85 – 10623 Berlin
https://www.ihk-berlin.de

Vertretungsberechtigte Präsidentin – Dr. Beatrice Kramm
Hauptgeschäftsführer – Jan Eder

 

Aktuelles

Soforthilfe II wird fortgesetzt
Die bisherige kombinierte Beantragung aus Landes- und Bundesmitteln wird nun auf Beschluss des Berliner Senats in ein einheitliches Bundesprogramm überführt. In diesem Programm stehen ab heute, 6. April 2020, 10:00 Uhr, Zuschüsse für Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten in Höhe von 9.000 EUR und 6 bis 10 Beschäftigten in Höhe von 15.000 EUR zu Verfügung. Programmdetails sowie die entsprechenden FAQs finden Sie auf der Webseite

Erleichterungen für Unternehmen in der Verbundausbildung
Der Corona-Virus stellt auch Ausbildungsbetriebe derzeit vor große Herausforderungen. Dort, wo der Fachkräftenachwuchs von morgen nicht mehr in vollem Umfang im eigenen Betrieb ausgebildet werden kann, bietet das Modell der Verbundausbildung neue Möglichkeiten. Es wird durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales gefördert und stellt Ausbildungsbetrieben Partnerunternehmen an die Seite, die einen Teil der Ausbildungsaufgaben übernehmen.

Neben den Vorteilen des Modells wurde jetzt auch die Beantragung von Zuschüssen für Unternehmen vereinfacht. Förderanträge können zukünftig analog, wie auch digital eingereicht werden. Vom Corona-Virus besonders betroffene Branchen und Gewerke erhalten Vorrang bei der Bearbeitung der Förderanträge. Förderfähig ist u.a. die Prüfungsvorbereitung der Auszubildenden – in Präsenz und digital. Nicht zuletzt wird auch die zeitliche Einschränkung aufgehoben: Prüfungsvorbereitung wird zukünftig auch dann bezuschusst, wenn sie außerhalb der Zwei-Monatsfrist vor den praktischen Abschlussprüfungen erfolgt. Bei weiteren Fragen berät und unterstützt die Verbundberatung Berlin

Die Berliner Krankenhausgesellschaft ruft Freiwillige dazu auf, Textilmasken zu produzieren
Aufgerufen sind Handwerker und Handwerksbetriebe, Unternehmen, Werkstätten und sonstige Einrichtungen, in denen Schneidertätigkeiten professionell erbracht werden. Mit der Produktion von Textilmasken können die Freiwilligen den dringenden Bedarf an Schutzmaterial für die Beschäftigten in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen abdecken helfen. Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung bietet zusätzlich zum freien Verkauf der Hersteller die Möglichkeit, die Textilmasken zum Stückpreis von 2 Euro zu erwerben.
Mehr Infos

Onlinehandel fordert:  Kontaktloses „Click & Collect“ beim stationären Handel zulassen!
Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) fordert die Länder, Städte und Gemeinden auf, stationären Händlern einheitlich die Abgabe von Waren im kontaktlosen “Click & Collect”-Verfahren zu erlauben. Derzeit herrscht bei vielen Behörden Unsicherheit, ob die Abholung von im Internet bestellter Ware durch Kunden im Umfeld eines Ladens als Abholservice zuzulassen ist. Es sei auch in Corona-Zeiten möglich, Waren gesundheitlich und hygienisch unbedenklich bereit zu stellen, so bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. Kontaktloses „Click & Collect“ unterstütze zusätzlich die Versorgung, könne für eine Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter sorgen und dem stationären Handel eine dringend nötige Perspektive verschaffen. Mehr Infos

Bayer erhöht bundesweite COVID-19-Analysekapazität um mehrere tausend Tests pro Tag
Das Unternehmen stellt an verschiedenen Standorten in Deutschland über 40 Geräte zur Virusdiagnostik aus der Forschung des Unternehmens bereit. Damit kann die bundesweite COVID-19-Analysekapazität um mehrere tausend Tests pro Tag erhöht werden. Auf dem firmeneigenen Gelände in Berlin entsteht auf zwei Etagen ein eigenes Testlabor. Allein am Standort Berlin haben sich in den vergangenen Tagen mehr als 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig für die Arbeit in dem neuen Testlabor gemeldet. Sie werden dafür von Bayer freigestellt. Mehr Infos

Wichtig zu wissen

Das Bezirksamt Mitte unterstützt seine Gewerbetreibenden durch Stundungen von Miet- und Pachtzahlungen
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben viele Mieter und Pächter von Immobilien des Bezirksamtes Mitte in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Um diesen Unternehmen in der schwierigen Zeit zu helfen, bietet das Bezirksamt die Möglichkeit, die Miet- und Pachtzahlungen für Unternehmen, die aufgrund der aktuellen Beschränkungen in finanzielle Not geraten sind, zu stunden. Dafür steht ab sofort ein vereinfachtes, unbürokratisches Verfahren auf der Webseite des Bezirksamtes.

Altmaier: „Gewährung zinsgünstiger Darlehen jetzt in noch größerem Umfang möglich“
Die Europäische Kommission hat am Donnerstagabend die Ausweitung der Vergabe von niedrigverzinslichen Darlehen genehmigt. Die Regelung ermöglicht es jetzt, dass auch Landesförderinstitute Kreditprogramme mit den gleichen günstigen Konditionen gewähren können, wie sie im Rahmen des KfW-Sonderprogramms bereits für die Förderbank KfW gelten. Mehr Infos

Sonderzahlungen jetzt steuerfrei
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihren Beschäftigten nun Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Erfasst werden Sonderleistungen, die die Beschäftigten zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 erhalten. Voraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben hiervon unberührt. Die Beihilfen und Unterstützungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei. Mehr Infos

Entschädigungen für erwerbstätige Sorgeberechtigte und Pflegeeltern bei notwendiger Betreuung infolge Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen
Seit dem 30.03.2020 haben erwerbstätige Sorgeberechtigte und Pflegeeltern einen Anspruch nach § 65 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz (IfSG) auf Entschädigung ihres Verdienstausfalls, wenn sie infolge einer behördlichen Schließung oder Betretungsuntersagung einer Betreuungseinrichtung oder Schule ihr Kind selbst betreuen müssen. Voraussetzung ist, dass eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht besteht. Das Gesetz gewährt die Entschädigung für Betreuungsfälle ab dem 30.03.2020. Die Arbeitgeber zahlen für einen Zeitraum von maximal 6 Wochen die Entschädigungen in Höhe von 67 Prozent des Lohnes für die Behörde aus. Sie können anschließend die Erstattung durch die Behörde beantragen.
Mehr Infos

Open Call for English-speaking start-ups
Next open call at Berlin Partner for English-speaking start-up founders in order to adhere to the internationality of Berlin’s start-up scene, Berlin Partner is offering it’s next open call for start-up founders in English this evening. Business support call (in English) on Monday, 6.00-7.30 pm
Berlin Partner and experts inform you on financial support, update you on startups and give tips about legal issues such as short-time work. Participants can also ask their questions in the live chat.

Join via Zoom at https://bit.ly/2UXvrO7

or dial +49 69 5050 2596
Meeting-ID: 555 208 649#
password 194915

Unternehmer helfen Unternehmern

Kostenlose Mitarbeiterbefragung zur psychischen Belastung
Die Firma DearEmployee hat beschlossen, alle Unternehmen bis 250 Mitarbeiter mit einem kostenfreien Sonderfragebogen „CoronaCare Survey“ zu unterstützen. Diese neunminütige Mitarbeiterumfrage hilft dabei, wichtige Faktoren für den aktuellen psychischen Stress der Mitarbeiter zu erkennen und hierfür wirksamste Maßnahmen abzuleiten. Dieses Angebot gilt bis zum 30.04., bei Interesse wenden Sie sich an Jasmin Sterling per email an jasmin.sterling@dearemployee.de

Wenn auch Sie anderen Unternehmern helfen möchten oder Hilfe benötigen:
Alle Infos und Angebote hier

Dankeschön für Spenden von medizinischer Schutzausrüstung
An dieser Stelle noch ein ganz großes und herzliches DANKESCHÖN an alle, die dem gemeinsamen Aufruf von Berliner Wirtschaft, Berlin Partner und Senat gefolgt sind, nicht benötigte medizinische Schutzausrüstung zu spenden. 2.800 FFP2-Schutzmasken, 70.000 Handschuhe und andere Schutzkleidung so wie dutzende Liter Desinfektionsmittel haben Sie gespendet. Für jede einzelne Spende sagen wir DANKE! Ein besonderer Dank geht aber auch an die Kolleginnen von der Verwaltung, Polizei, Feuerwehr, Zalando und Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH, ohne die die Idee nicht so reibungslos und schnell umgesetzt werden können.

Ihre Ansprechpartner
Unser IHK-Beratungsteam ist für Sie da. Rufen Sie unsere Corona-Hotline an unter 030 315 10 919 oder schreiben Sie uns an corona@berlin.ihk.de

 

Vom 03.04.2020

Sehr geehrte Frau Otto,
wir starten heute mit einer wichtigen Warnung: Arbeitgeber und Unternehmer erhalten derzeit massenhaft Mails mit dem Absender „kurzarbeitergeld(at)arbeitsagentur-service.de“
Antworten Sie NICHT auf diese Mails und löschen Sie sie umgehend. Hier will jemand illegal Infos zu Ihrem Unternehmen abfischen! Die Mail kommt definitiv nicht von der Arbeitsagentur!

AktuellesAbmahnung und Bußgeld vermeiden
Firmen oder Einzelpersonen, die aus Not oder Hilfsbereitschaft jetzt Stoffmasken herstellen, um sie zu verkaufen oder zu spenden, müssen aufpassen, dass sie die richtige Bezeichnung verwenden. Stoffmasken werden den hohen Anforderungen an die „Originalmasken“ mit besonderen Schutzvorrichtungen nicht gerecht, deswegen darf weder im Namen noch in der Beschreibung mit dem Schutzaspekt geworben werden. Am sichersten ist es, wenn das Wort „Schutz“ gar nicht auftaucht. Anderenfalls kann dies zum einen als unzulässige Werbung für ein Medizinprodukt angesehen und abgemahnt werden. Zum anderen kann es als Verstoß gegen die produktspezifischen Kennzeichnungspflichten nach dem Medizinproduktegesetz (§ 4 Abs. 2 MPG) Bußgelder nach sich ziehen.Mehr Infos

Kündigungsschutz für Mieter und wichtige Zahlungsaufschübe für Verbraucher und Kleinstgewerbetreibende
Die gestern in Kraft getreten Regelungen sehen folgende vorübergehenden Regelungen vor:

  • Mietern und Pächtern kann für den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 nicht wegen ausgefallener Mietzahlungen aufgrund der COVID-19-Pandemie gekündigt werden. Die Miete bleibt für diesen Zeitraum weiterhin fällig; es können auch Verzugszinsen entstehen. Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 müssen bis zum 30. Juni 2022 beglichen werden. Mieter müssen im Streitfall glaubhaft machen, dass sie aufgrund Corona-bedingter Umstände die Miete nicht zahlen können.
  • Verbraucherinnen und Verbrauchen erhalten ein zeitlich befristetes Leistungsverweigerungsrecht, faktisch also einen Zahlungsaufschub für existenzsichernde Verträge der Grundversorgung, die vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden. Das Leistungsverweigerungsrecht hat zur Folge, dass sie trotz Nichtzahlung nicht in Verzug kommen. Für Kleinstgewerbetreibende gilt entsprechendes in Bezug auf andauernde Vertragsverhältnisse, die zur Eindeckung mit Leistungen dienen, die für die wirtschaftlichen Grundlagen des Erwerbsbetriebs wesentlich sind. Das Leistungsverweigerungsrecht ist zunächst bis zum 30. Juni 2020 befristet.
  • Für Verbraucherdarlehensverträge, die vor dem 15. März 2020 geschlossen wurden, werden Ansprüche des Darlehensgebers auf Rückzahlungs-, Zins- oder Tilgungsleistungen, die zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2020 fällig werden, gestundet. Voraussetzung für die Stundung ist, dass der Verbraucher gerade durch die COVID-19-Pandemie Einnahmeausfälle hat, die dazu führen, dass die weitere Erbringung von Rückzahlungs-, Zins- oder Tilgungsleistungen aus dem Darlehensvertrag den angemessenen Lebensunterhalt des Verbrauchers gefährden würde. Mehr Infos

Neue Regelungen für Berlin
Der Senat hat die Verordnung zur Eindämmung des Corona Virus vom 22.03. am Donnerstag mit einem Update versehen. So wurde u.a. die Ausweispflicht gestrichen. Außerdem wurde ein Bußgeldkatalog veröffentlicht. Wer demnach sein Geschäft verbotenerweise öffnet, muss mit einer Strafe von bis zu 10.000 Euro rechnen. Die Volltextfassung der aktuellen Verordnung finden Sie hier

Die wichtigsten Änderungen für Gewerbetreibende sowie den Bußgeldkatalog können Sie hier einsehen.
Achtung: Die Änderungen gelten ab heute 03042020!

Altmaier:
Müssen mit tiefen Einschnitten beim Wirtschaftswachstum in diesem Jahr rechnen.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat sich gestern zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie geäußert und einen Einbruch des Wirtschaftswachstums von mehr als 8 % für einzelne Monate des ersten Halbjahres prognostiziert. Altmaier geht davon aus, dass die wirtschaftlichen Einschnitte mindestens so stark sein werden wie, bei der Finanzkrise 2009, als die Wirtschaft in einem Jahr um ca. 5 % geschrumpft ist. Mehr Infos

Beratungsförderung in der Corona Krise
Das Beratungsförderprogramm „Förderung unternehmerischen Know-Hows“ wurde für Unternehmen, die von der Corona Krise betroffen sind, angepasst. Ab sofort können Sie einen Antrag für Beratungen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden, beim BAFA stellen. Mehr Infos

Abmahnung und Bußgeld vermeiden
Firmen oder Einzelpersonen, die aus Not oder Hilfsbereitschaft jetzt Stoffmasken herstellen, um sie zu verkaufen oder zu spenden, müssen aufpassen, dass sie die richtige Bezeichnung verwenden. Stoffmasken werden den hohen Anforderungen an die „Originalmasken“ mit besonderen Schutzvorrichtungen nicht gerecht, deswegen darf weder im Namen noch in der Beschreibung mit dem Schutzaspekt geworben werden. Am sichersten ist es, wenn das Wort „Schutz“ gar nicht auftaucht. Anderenfalls kann dies zum einen als unzulässige Werbung für ein Medizinprodukt angesehen und abgemahnt werden. Zum anderen kann es als Verstoß gegen die produktspezifischen Kennzeichnungspflichten nach dem Medizinproduktegesetz (§ 4 Abs. 2 MPG) Bußgelder nach sich ziehen. Mehr Infos

Rahmenbedingungen für Zuschüsse für Start-ups
Die Bundesregierung hat jetzt die Details des geplanten Maßnahmenpakets zur Unterstützung für Start-ups bekannt gegeben. Dies ergänzt die bereits bestehenden Unterstützungsprogramme um ein Maßnahmenpaket, das speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten ist. Start-ups haben darüber hinaus grundsätzlich auch Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. Jedoch passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht auf die Bedürfnisse junger Start-ups.

Das Maßnahmenpaket umfasst insbesondere folgende Elemente, die schrittweise umgesetzt werden:

Öffentlichen Wagniskapitalinvestoren auf Dachfonds- und auf Fondsebene sollen kurzfristig zusätzliche öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt werden
Die Dachfondsinvestoren KfW Capital und Europäischer Investitionsfonds (EIF) sollen perspektivisch mit zusätzlichen öffentlichen Mitteln in die Lage versetzt werden, Anteile von ausfallenden Fondsinvestoren zu übernehmen
Für junge Start-ups ohne Wagniskapitalgeber im Gesellschafterkreis und kleine Mittelständler soll die Finanzierung mit Wagniskapital und Eigenkapital-ersetzenden Finanzierungsformen erleichtert werden

Jobbörse in Coronakrise
Durch die Umstände der Coronakrise wächst der Bedarf an krisenbedingtem und systemrelevantem Personal in Berlin. Unternehmen können ihre Bedarfe auf der neuen Matching-Plattform eintragen und so Personal finden.

Orientierungshilfe für Gewerbe
Öffnen oder schließen? – Der Berliner Senat hat eine Orientierungshilfe für Gewerbetreibende erstellt, die fortlaufend aktualisiert wird.

Unternehmer helfen Unternehmern
Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen
Unser Helplink des Tages kommt heute von David-Christian Hamel von Digitalpartners: Sie sind im herstellenden Gewerbe, Maschinenbau oder der Logistik tätig und müssen wegen der Corona-Krise Ihre Tätigkeiten herunterfahren oder ganz einstellen? Digitalpartners hilft kostenlos bei der Identifikation von Technologien, die Ihre Produktion und Ihre Prozesse am Laufen halten können – durch Remote Management, Prozess-Umstellungen, VR/AR-Service und Wartung, schlanken eCommerce Vertrieb und viele weitere Anwendungsfälle. Kontakt über David-Christian Hamel per Email andavid.hamel@digitalpartners.io

Sehr geehrte Frau Otto,
die Aussicht auf Zuschüsse des Landes (Soforthilfe Paket II) hat viele Unternehmer am vergangenen Freitag die Website der IBB geführt. Zu viele, wie man rückwirkend feststellen kann, weil das System mit Warteschlangen von 70.000 Unternehmen überfordert war.

Doch inzwischen hat die vollautomatische Bearbeitung Fahrt aufgenommen, die Anträge werden immer schneller bearbeitet und die Gelder werden bereits sukzessive ausgezahlt. Von Senat und IBB kommt zudem eine eindeutige Botschaft: Es sind ausreichend Fördermittel vorhanden!

 

Vom 31.03.2020

Aktuelles

Infos zu Soforthilfen
Die IBB hat eine FAQ Liste zu allen Fragen rund um die Beantragung von Soforthilfen veröffentlicht.

Senat berät über Bußgeldkatalog für die Coronakrise
Die Coronakrise nimmt heute bei der Sitzung des Berliner Senats ein weiteres Mal breiten Raum ein. Unter anderem wollen die Senatsmitglieder darüber beraten, wie sinnvoll ein Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Regeln ist. Ob darüber auch beschlossen wird, ist noch offen. Senatsgesundheitsverwaltung und Innenressort haben den Katalog gemeinsam erarbeitet.
Mehr Infos

Bund erweitert Möglichkeiten für Exportkreditgarantien als Reaktion auf Corona-Pandemie
Das Bundeswirtschaftsministerium hat im Einvernehmen mit dem Bundesfinanzministerium beschlossen, dass ab sofort Exportgeschäfte zu kurzfristigen Zahlungsbedingungen (bis 24 Monate) auch innerhalb der EU und in bestimmten OECD-Ländern mit staatlichen Exportkreditgarantien des Bundes abgesichert werden können. Damit können insbesondere mögliche Engpässe im privaten Exportkreditversicherungsmarkt aufgefangen werden.
Mehr Infos

Sozialschutzpaket erleichtert Zugang zur sozialen Grundsicherung
Der Gesetzgeber hat aufgrund der aktuellen Lage ein Sozialschutzpaket beschlossen, das den Bezug von Grundsicherungsleistungen erleichtert. Wer zwischen dem 1. März und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes in den ersten sechs Monaten behalten. Erst danach greifen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen. Wenn ein Anspruch auf Grundsicherung vorliegt, übernimmt das Jobcenter auch die Kosten der Unterkunft inklusive Heizung und Nebenkosten. Diese Kosten werden bei Neuanträgen, die vom 1. März bis zum 30. Juni 2020 beginnen, für die Dauer von sechs Monaten in der tatsächlichen Höhe anerkannt.
Mehr Infos

Wichtig zu wissen

Corona-Podcast
mit Live-Chat für Unternehmer-Fragen am Mittwoch, 01. April 2020, 09.00-10.30 Uhr
Berlin Partner veranstaltet in Kooperation mit der IHK Berlin und weiteren Partnern das virtuelle Format „Unternehmens-Info #2 @Berlin Partner“. Themen sind diesmal Updates zu Soforthilfe I & II sowie praktische Tipps zu Kurzarbeit und juristischen Fragestellungen. Experten der IBB, der Bundesagentur für Arbeit und der Beiten Burkhardt Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geben Ihnen Antworten auf die dringendsten Fragen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, im Live-Chat Fragen zu stellen.
Die Teilnahme ist online per Zoom https://bit.ly/2xyNa6i oder per Telefon möglich:Einwahlnummer: +49 69 5050 2596
Meeting-ID: 804 451 151
Passwort: 312532

EU-Emissionshandel:
Neue Hinweise der DEHSt zur notwendigen Fristeinhaltung trotz Corona-Krise
Die für den Vollzug des europäischen Emissionshandels zuständige Deutsche Emissionshandelssstelle (DEHSt) hat am 28. März mitgeteilt, dass Fristverlängerungen nicht möglich sind. Die Emissionsberichte 2019 müssen bis zum 31. März eingereicht werden, die entsprechenden Zertifikate bis zum 30. April abgegeben werden. Die DEHSt verweist darauf, dass es sich um gesetzliche und europarechtliche Fristen handelt und daher individuelle Fristverlängerungen nicht möglich sind. Sollte das Einreichen in Folge der derzeitigen Situation im Einzelfall nicht form- und/oder fristgerecht möglich sein, wird die DEHSt dies im weiteren Vollzug berücksichtigen. Dazu ist es erforderlich, das Fristversäumnis schlüssig zu dokumentieren und zu begründen. Sind die Umstände des Einzelfalls bereits vor Fristablauf bekannt, sollte dies der DEHSt unverzüglich per Mail emissionshandel@dehst.de mitgeteilt werden.

ElektroG: Coronabedingte Erleichterung bei Mengenmitteilung
Vor dem Hintergrund der Corona-bedingten Einschränkungen soll für die Abgabe der jährlichen Mengenmitteilung der Hersteller eine Erleichterung greifen und die Abgabe sanktionslos bis 31.05. möglich sein. Die eigentliche Meldefrist nach § 27 ElektroG wäre bis zum 30.04. Die Stiftung ear, bei der die Meldungen eingereicht werden müssen, hat sich im Einverständnis mit dem Umweltbundesamt darauf verständigt, dass allen Mitteilungspflichtigen nach dem ElektroG (Hersteller, optierende öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger, Vertreiber, entsorgungspflichtige Besitzer) die Möglichkeit eingeräumt wird, die jährliche Mengenmitteilung über den gesetzlichen Termin hinaus im ear-Portal abzugeben.

Unternehmen helfen Unternehmen

Transportfahrzeuge inklusive Fahrer
Unser Helplink des Tages kommt von Sarah Katy-Semke. Die Unternehmerin stellt notleidenden Firmen, die Fahrzeug- und Personalprobleme haben, ihre ungenutzten Transportfahrzeuge inklusive Fahrer zur Verfügung. Ihr Unternehmen verfügt über 22 Jahre Erfahrung im Bereich Logistik und der Organisation von Großprojekten. Kontaktaufnahme über die Mail semke@semke24.de

Weitere Hilfsangebote von Unternehmen für Unternehmen finden Sie auch auf unserer Webseite ihk-berlin.de/unternehmer-helfen

Nachfrage nach den Rettungsbeihilfen Corona (Soforthilfe Paket I) übersteigt die Erwartung bei weitem
Das Land hat für die IBB vorerst einen Kreditrahmen an bisher gesunde Unternehmen in Höhe von 100 Mio. EUR beschlossen und eine Erhöhung auf 200 Mio. EUR in Aussicht gestellt. Bisher eingegangene Anträge, die momentan kundenseitig in Bearbeitung sind, belaufen sich jedoch bereits auf das Volumen von mehr als 300 Mio. EUR. Deshalb setzt die IBB bis auf Weiteres die Annahme weiterer Anträge aus, um mit den Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Finanzen das weitere Vorgehen zu beraten. Die eingegangenen Anträge werden alle bearbeitet!
Mehr Infos

Weg für Gewährung der Corona-Bundes-Soforthilfen ist frei – Umsetzung durch die Länder steht

Die Umsetzung der Bundes-Soforthilfen für Soloselbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte durch die Länder steht. Das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesfinanzministerium haben sich mit den Bundesländern auf den Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung geeinigt. Das Gesamtpaket passierte am 27. März 2020 den Bundesrat. Die für die Umsetzung und Auszahlung der Gelder nötige Verwaltungsvereinbarung wurde am Sonntag zwischen Bund und Ländern beschlossen. Die Bundesgelder stehen den Ländern ab heute zur Verfügung. Damit können in den nächsten Tagen Antragstellung und Auszahlung beginnen. Mehr Infos

Bundes- und Länderförderer starten Hilfsprogramm für die Film- und Medienbranche

Ein Hilfsprogramm für die Film- und Medienbranche mit Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino soll schnell und unbürokratisch umgesetzt werden. Es umfasst ein Gesamtvolumen von 15 Mio. Euro und soll Förderlücken in der Krise für die Branche schließen. Mehr Infos

Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung vereinfacht und digitalisiert Beschaffung des Landes für medizinische Produkte
Der Prozess wurde an die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH vergeben und ermöglicht es Unternehmen, schnell und unbürokratisch Angebote zu verschiedenen medizinischen Produkten zu unterbreiten. Mehr Infos

EU-Kommission will neue Medizinprodukte-Verordnung verschieben und beschließt harmonisierte Normen für medizinische Geräte und Schutzausrüstungen
Die Medizinprodukte-Verordnung sollte eigentlich zum 26. Mai Anwendung finden. Sie legt unter anderem einheitliche und verschärfte Kriterien für sogenannte Benannte Stellen bei der Zertifizierung von Medizinprodukten fest und regelt das Verfahren zur Genehmigung klinischer Prüfungen von Medizinprodukten. Um Lieferengpässe in der derzeit angespannten Lage zu vermeiden und jedwede Unterbrechung bei der Versorgung mit medizinischen Geräten zu vermeiden, wird die Kommission ein Moratorium von einem Jahr vorschlagen.
Hersteller von Medizinprodukten und andere betroffene Wirtschaftsakteure können zudem einheitliche EU-Normen anwenden, indem sie auf die modernsten technischen Lösungen zurückgreifen. Bei ihrer Anwendung ist davon auszugehen, dass die hergestellten Produkte die Anforderungen der drei Richtlinien über Medizinprodukte erfüllen. Damit soll die Belieferung des EU-Marktes erheblich beschleunigt und vereinfacht werden.
Mehr Infos

Insolvenzantragspflicht wird ausgesetzt
Die gesetzliche Regelung tritt rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft und gilt vorerst bis 30. September 2020. Mit der jetzt erfolgten Verkündung des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht treten die Vorschriften zur Aussetzung der Insolvenzantragspflichten in Kraft. Mehr Infos

Zoll kommt Unternehmen bei Steuerbelastungen entgegen

Bei den bundesgesetzlich geregelten Steuern, die von der Zollverwaltung verwaltet werden (z.B. Einfuhrumsatzsteuer, Energiesteuer und Luftverkehrssteuer), sind die Hauptzollämter angewiesen worden, den Steuerpflichtigen durch Stundungen und Vollstreckungsaufschub angemessen entgegenzukommen. Mehr Infos

Erstmals virtuelle Hauptversammlungen möglich

Die vom Bundestag beschlossene gesetzliche Regelung, mit der die Handlungs- und Beschlussfähigkeit von Aktiengesellschaften und vielen weiteren Rechtsformen sichergestellt wird, ist in Kraft getreten. Damit können die betroffenen Rechtsformen, also etwa Aktiengesellschaften, GmbHs, Genossenschaften, Vereine und Wohnungseigentümergemeinschaften, auch bei weiterhin bestehenden Beschränkungen der Versammlungsmöglichkeiten erforderliche Beschlüsse fassen und bleiben so handlungsfähig. Mehr Infos

Senat rechnet mit längerer Gültigkeit der Corona-Regeln

Der Berliner Senat erwartet, dass die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch noch nach Ostern gelten werden. Mehr Infos

Wichtig zu wissen

Nicht benötigte medizinische Schutzausrüstung kann ab heute gespendet werden

Unternehmen, die medizinische Schutzausrüstung wie Atemschutzmasken oder Desinfektionsmittel spenden wollen, können diese ab heute an einer beiden Annahmestellen abgeben. Bitte wenden Sie sich zur Koordination zunächst an die extra eingerichtete Hotline der Polizei Berlin. Eine Bedarfsliste finden Sie hier. Die von der Berliner Wirtschaft, Berlin Partner und dem Senat initiierte Aktion läuft bis zum 3. April. Hotline: 030 4664 616161, werktags 08:00 – 16:00 Uhr

Bitte beteiligen Sie sich!


Unternehmen helfen Unternehmen

Ein Lichtblick in dieser Krisenzeit ist die Hilfsbereitschaft vieler Unternehmer, anderen Unternehmen zu helfen. Ab heute stellen wir Ihnen täglich an dieser Stelle den Helplink des Tages vor. Den Auftakt macht „Supportsmallbusiness“:
Supportsmallbusiness ist ein gemeinnütziges Netzwerk, in dem lokale EinzelhändlerInnen trotz Ladenschließung sichtbar werden, egal ob mit oder ohne eigenem Internetauftritt. Die lokalen Läden brauchen dabei keinen professionellen Onlineshop sondern lediglich eine Kontaktmöglichkeit, unter der sie die Kunden erreichen können. So funktioniert’s
Weitere Angebote von Unternehmen für Unternehmen finden Sie auch auf unserer Webseite www.ihk-berlin.de/unternehmer-helfen


Ihre Ansprechpartner

Unser IHK-Beratungsteam ist für Sie da. Rufen Sie unsere Corona-Hotline an unter 030 315 10 919 oder schreiben Sie uns an corona@berlin.ihk.de

Das Thema Kurzarbeit betrifft leider immer mehr Unternehmen. Wir haben deshalb in der IHK Berlin ein zusätzliches Beratungsteam zusammengestellt, an das Sie sich mit konkreten Fragen zur Kurzrarbeit wenden können. Das Team erreichen Sie direkt unter 030 31510 619 oder per Mail an kurzarbeit@berlin.ihk.de

Unsere Hotlines sind montags bis donnerstag von 8:00 – 17:00 Uhr und freitags von 08:00 – 16:00 Uhr besetzt. Um Sie immer auf dem Laufenden zu halten, finden Sie außerdem auf
www.ihk-berlin.de/coronavirus gebündelte Informationen, die wir regelmäßig aktualisieren.

Wichtige Ansprechpartner sind auch:

Zu gesundheitlichen Fragen: Corona-Hotline der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung: 030 9028 2828
Zu Liquiditätshilfen: Investitionsbank Berlin: Zu Corona Liquiditätsengpässen, Hotline: 030 2125 4747
Zu Online-Finanzierungsanfragen über die Bürgschaftsbank: finanzierungsportal.ermoeglicher.de
Zum Kurzarbeitergeld: Bundesagentur für Arbeit, Service-Hotline für Arbeitgeber: 0800 45555 20
Zu allgemeinen wirtschaftlichen Fragen im Zusammenhang mit Corona: Bundeswirtschaftsministerium, Hotline für Unternehmen: 030 18615 1515
Unterstützungsmaßnahmen für von der Krise betroffene Unternehmen: Berlin-Partner Hotline: 030 46302 440
Informationen speziell für Hotels, Gaststätten und weitere touristische Partner: Hotline von visitBerlin: 030 264748 886
Hotline der Polizei Berlin für Spenden medizinischer Schutzausrüstung: 030 4664 616161, werktags 08:00 – 16:00 Uhr

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Corona-Team der IHK Berlin

Sehen Sie bitte auch auf die IHK-Webseite!

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.