Kandidat für das Amt des Bezirksbürgermeisters


SPD-Bezirksbürgermeisterkandidat Uwe Brockhausen will bezahlbaren Wohnraum zur Chefsache machen.Uwe Brockhausen kennt Reinickendorf gut. Seit 2011 ist der SPD-Politiker Mitglied im Bezirksamt, derzeit als stellvertretender Rathauschef und Stadtrat für Wirtschaft, Gesundheit, Soziales und Integration.Im September kandidiert er für das Amt des Bezirksbürgermeisters und sagt: „Unser Reinickendorf ist ein sehr schöner Bezirk mit richtig engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Beim Wohnungsbau hat Reinickendorf aber die rote Laterne.“ Dagegen will er als Bezirksbürgermeister entschieden vorgehen.

In der Corona-Pandemie hat sich Uwe Brockhausen bereits als zupackender Krisenmanager gezeigt – selbst die „Washington Post“ schrieb eine Reportage über die reibungslose Erfassung und Beobachtung von Menschen in der Quarantäne durch das Reinickendorfer Gesundheitsamt, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kam zur Stippvisite vorbei.

Uwe Brockhausen will den Erfolg aber nicht für sich reklamieren, der Jurist bedankt sich dafür vor allem bei seinem Team rund um den Leiter des Gesundheitsamtes Patrick Larscheid.

Er findet aber auch: „Ein Bezirksbürgermeister muss wissen, was die Prioritäten in seinem Bezirk sind, was die Menschen bewegt und zuverlässig handeln.“ Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gehört für Uwe Brockhausen zu diesen Prioritäten. Und müsse drin-gend zur Chefsache im Rathaus gemacht werden. Denn bislang sei von den zuständigen Bezirksämtern wenig unternommen worden, um etwas gegen die Probleme auf dem Reinickendorfer Wohnungsmarkt zu unternehmen. Im Gegenteil. Seit vielen Jahren liegt Reinickendorf in der Berliner Statistik der Baugenehmigungen weit hinten. Dabei ist der Bezirk gewachsen. Über 12.000 Einwohner sind in den letzten fünf Jahren dazu gekommen. In der gleichen Zeit entstanden jedoch nur 2151 Wohnungen.

„Bezahlbarer Wohnraum ist auf dem angespannten Berliner Wohnungs-markt leider seit Jahren eine Mangelware. Als Bezirksbürgermeister werde ich mich mit allen Beteiligten schnell zusammensetzen und alle Möglichkeiten ausschöpfen, dass wir mehr Wohnraum schaffen, den sich die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer auch leisten können“, kündigt Brockhausen an. „Unser Ziel muss es sein, dass die Mieten bezahlbar bleiben.“

Bezahlbare Mieten sind aber nicht das einzige Thema, das Uwe Brock-hausen auf seine Agenda gesetzt hat. „Wir alle wissen, wie wichtig Klimaschutz, Nachhaltigkeit und die Verkehrswende für unsere Zukunft sind“, so der 57-Jährige. „Hier muss auch Reinickendorf seinen Beitrag
für die Zukunft leisten.“

Wichtig sei ihm dabei, auch mobilitätseingeschränkte und ältere Menschen im Blick zu behalten. Allein auf ein Verkehrsmittel wie das Fahrrad zu setzen, hält er daher gerade für den Randbezirk nicht umsetzbar. Wer die Verkehrswende organisieren will, müsse vielmehr die berechtigten Interessen von Fußgängern, Radfahrern und Autofah-rern in Einklang bringen.

„Gerade in einem Bezirk wie Reinickendorf wird es auch in Zukunft notwendig sein, dass man jedes Ziel erreichen kann“, so Brockhausen.

„Dies erfordert eine vielseitige Mobilität,die unter-
schiedlichen Bedürfnissen gerecht wird.“ Wer das Ziel habe, dass mehr Menschen auf den ÖPNV umsteigen, müssen den ÖPNV eben auch attraktiver machen. Für Brockhausen gehören dazu kürzere Taktzeiten und ein besseres Angebot.

Als neuer Reinickendorfer Bürgermeister will er sich für die Verlängerung der U 8 in das Märkische Viertel einsetzen. Und auch dafür sorgen, dass die Heidekrautbahn ein ganz wichtiges Thema in der Berliner Landespolitik bleibt.

Für die Zukunft des Bezirks sieht der SPD-Kandidat große Potentiale und Chancen. Diese müssten nur genutzt werden. „Unser Bezirk muss über seine Bezirksgrenzen deutlicher wahrgenommen werden und sich für die Zukunft positionieren“, meint Brockhausen.

Besonders wichtig werde in den nächsten Jahren etwa die Entwicklung der Fläche des ehemaligen Flughafens TXL. „Wir brauchen in Rei-nickendorf einen zukunftsweisenden Wirtschaftsstandort mit einem Potential von vielen tausend Arbeitsplätzen und einen modernen neuen Wohnstandort Schumacher Quartier mit vielen bezahlbaren Wohnungen.“

Damit aber auch die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer selbst von dem neuen Wirtschaftsstandort profitieren, müsse dieser nicht nur für sich stehend entwickelt werden. „Dies ist eine große Gelegenheit, auch die angrenzenden Wohngebiete in Reinickendorf attraktiver zu machen“, so Brockhausen. „Deshalb finde ich auch den Stadtumbau für den Kurt-Schumacher-Platz und sein Umfeld sehr wichtig.“

Hier sieht der SPD-Kandidat aber noch einigen Handlungsbedarf. So sei etwa eine U-Bahnerschließung über den heutigen Uranusweg für das Quartier sinnvoll. Schließlich müsse dieses für alle lebenswert und gut erreichbar sein.

Als Bezirksbürgermeister will Uwe Brockhausen zudem verstärkt auf eine bürgernahe und kiezorientierte Polizeipräsenz setzen. „Dies ist für das Sicherheitsempfinden ein ganz wichtiger Punkt“, sagt er. „Mein Anspruch und mein Ansporn ist es, dass Reinickendorf eine gute Zukunft hat und hier alle Menschen gut und sicher leben können. Das erfordert eine klare soziale Ausrichtung und eine nachhaltige Politik im Rathaus.“

~ Uwe Brockhausen ~
Ihr Kandidat für das Amt des Bezirksbürgermeisters
„HERZENSSACHE REINICKENDORF“


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