Baumspenden

Nachdem sich die CDU-Fraktion kürzlich für die Gesunderhaltung der Reinickendorfer Straßenbäume stark gemacht hatte, wirbt sie, wegen der andauernden Hitzeperiode im Bezirk, nun für die Übernahme von Baumpatenschaften.

„Seit 2019 hat der Bezirk 731 Straßenbäume fällen müssen. Bürger haben jedoch die Möglichkeit, Reinickendorfs Aufforstung mit einer Baumpatenschaft zu unterstützen. Das diese einfache Klimaschutzmaßnahme in Reinickendorf funktioniert, zeigt der Apfelbaum auf dem Hermsdorfer Max-Beckmann-Platz, den die CDU und die Junge Union dem Bezirk vor einigen Jahren gespendet haben. Der Baum steht deshalb auch stellvertretend für unsere klimapolitische Linie: ,,In der Umweltpolitik setzen wir auf konkrete Maßnahmen, statt Verbote“, sagt der Vorsitzende der Reinickendorfer CDU-Fraktion, Marvin Schulz.

Im Bezirk können beispielsweise Hainbuchen, Winter-Linden oder Stieleichen gespendet werden.

Im Rahmen der berlinweiten „Stadtbaumkampagne“ werden die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer bereits seit einigen Jahren dazu aufgerufen, sich an der Aufforstung im Bezirk zu beteiligen. Oftmals können die aufgrund von Krankheit gefällten Bäume nämlich nicht anders ersetzt werden.
Sobald bei einer Spende 500 Euro zusammengekommen sind, gibt die Berliner Landesregierung den Rest der Anschaffungskosten aus ihren Finanzmitteln dazu. Die Neupflanzung eines Baumes kann so umgesetzt werden. Aufgrund des hohen Betrags für eine Baumpatenschaft sind Einzel- oder Gemeinschaftsspenden möglich. So können sich auch Gruppen zusammentun, die einen Baum pflanzen wollen.

Außerdem haben die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer weitere Einflussmöglichkeiten, ihre Baumpatenschaft in den Details zu bestimmen. „Um die Baumspende zu personalisieren, können sich die Bürger den Standort ihrer Anpflanzung selbst aussuchen“, ergänzt die stellvertretende Vorsitzende der Reinickendorfer CDU-Fraktion, Sylvia Schmidt.

Wer selbst keinen Baum spenden möchte, der kann sich im Übrigen auf der Website der Initiative „Gieß den Kiez“ (https://giessdenkiez.de/) die einzelnen Stadtbäume in seiner Umgebung ansehen und dort die Baumart, das Standalter und den Wasserbedarf einsehen. Auch die Wassermenge, die der Baum im letzten Monat erhalten hat, ist – nach Regen oder Gießung geclustert – einsehbar. Insofern bleibt auch die Möglichkeit, eine „Gieß-Patenschaft“ für einen Baum in der unmittelbaren Nachbarschaft zu übernehmen.
PMM


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