Heimatdichter Bruchmann, 21/11 >…dunkel und eng…<

Naja, es ist hier schon ziemlich dunkel und eng
dass es keinen Komfort gibt, ist mir etwas fremd
es riecht sehr stark nach Kiefernholz
doch bei dem Kauf ehemals war ich sehr stolz.Normalerweise liege ich auf dem Bauch
momentan gehts nur auf dem Rücken
bisschen Platz- son kleiner Hauch
muss dafür ein wenig drücken.

Huch, da höre ich draußen Stimmen
eine Frau weint sehr laut
ich muss meine Ohren dimmen
sonst es mir sehr stark ergraut.

Ein Vaterunser wird gesprochen
mein Name wird plötzlich auch genannt
ich höre zu- ungebrochen
und habe einige Stimmen erkannt.

Plötzlich wird mein Lieblingslied gespielt
ich summe leise mit
habe wieder Emotionen gefühlt
Mensch, war das ein Hit.

Ej, jetzt rumpelt es, was soll das
mir wird vom Hin und Her ganz schlecht
gegen die Wände gedrückt, mach mich nass
doch dann ruhiger…..ruhig echt.

Dann doch Lärm auf dem Dach
Schritte sich entfernen
lieber liege ich weiter wach
möchte meine Umgebung erlernen.

Es wird totenstill, letzte entfernende Schritte
sie schreiten wohl zu Kaffee und Kuchen
aber bitte, bitte, bitte
kommt mich mal wieder besuchen.

Grüße – Ihr Kai Bruchmann


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.