Kein Radstreifen auf der Heiligenseestraße

CDU setzt sich in der BVV durch
Keine Mehrheit fand bei der Januar-Sitzung der BVV ein Antrag, wonach auf der Heiligenseestraße eine Radspur eingerichtet und dafür umfangreiche Bauarbeiten stattfinden sollten. Der Antrag scheiterte bei Stimmengleichheit der 27 Bezirksverordneten der CDU gegen die Stimmen von SPD und Grünen.   

Der Verkehrspolitiker der CDU-Fraktion, Frank Marten, begründete die Ablehnung: „Schon heute bilden sich Pfützen bei regnerischem Wetter an den Straßenrändern der Heiligenseestraße im Tegeler Forst. Die SPD hat nun gefordert, durch bauliche Maßnahmen sicherzustellen, dass auch bei Starkregen solche Pfützen nicht auf einer einzurichtenden Radspur entstehen können. Bei der Länge und Breite der Straße und dem über dem Straßenniveau liegenden umgebenden Waldboden braucht es dafür ein völlig neues Entwässerungskonzept. Das ist teuer und bedeutet am Ende empfindliche Eingriffe in den Forst. Das ist mit uns nicht zu machen.“

CDU-Fraktionsvorsitzender Stephan Schmidt, der auch Vorsitzender der CDU in Heilgensee, Konradshöhe und Tegelort ist, sieht für die Radspur auch keinen Rückhalt in der Bevölkerung: „Wer mit dem Rad nach Tegel will, wünscht sich eher eine Instandsetzung des kombinierten Geh- und Radweges neben der Straße als einen Radspur. Eine solche Spur gab es schon einmal, nach Bürgerprotesten wurde sie wieder entfernt. Das Hü und Hott muss nun ein Ende haben. Neben vergleichbaren Straßen werden in anderen Bundesländern ordentliche Radwege gebaut, das sollte jetzt auch unser Ziel sein.“

PM

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