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foodwatch sucht die dreisteste Werbelüge 2019!
Es ist so weit: foodwatch ist auf der Suche nach dem Goldenen Windbeutel 2019! Laden Sie jetzt die Werbelüge, über die Sie sich zuletzt am meisten geärgert haben, im Schummelmelder von foodwatch.de hoch und reichen Sie das Produkt so für die diesjährige Abstimmung ein!Es gibt viel zu tun!
foodwatch hat gewarnt, dokumentiert, kritisiert und damit das öffentliche Bewusstsein über die Defizite im Lebensmittelsektor gestärkt.
Essen ist zu einem politischen Thema geworden. Konzerne haben auf den Druck reagiert und in vielen Fällen ihr Verhalten geändert.
Doch das entscheidende Problem im Lebensmittelsektor bleibt bestehen: Im europäischen Lebensmittelrecht gelten zwar der präventive Schutz vor Täuschung und der vorsorgende Gesundheitsschutz als die zentralen Grundsätze – diese werden jedoch in der Rechtsetzung und der gesetzlichen Praxis nur mangelhaft umgesetzt.
Das hat foodwatch in der ausführlichen Analyse „Rechtlos im Supermarkt“ der nationalen und EU-Lebensmittelgesetzgebung detailliert gezeigt.

Abstrakt existiert also ein hohes Niveau beim präventiven Schutz vor betrüge-rischen oder gesundheitsschädlichen Praktiken. Tatsächlich klafft jedoch zwischen Anspruch und Wirklichkeit des Lebensmittelrechts eine riesige Lücke. Ein Skandal wird meistens erst dann publik, wenn die Produkte – Dioxin-Eier oder Pferdefleisch-Lasagne – schon verzehrt sind. Vor allem dem Einfluss der Lebensmittel- und Agrarlobby ist es geschuldet, dass der Präventionsgedanke des nach der BSE-Katastrophe neu konzipierten Lebensmittelrechts in der gesetzlichen Praxis unterlaufen wurde. Die zahllosen Einzelgesetze begünstigen Gesundheitsgefährdung und Irreführung der Verbraucher, anstatt sie davor zu schützen.
PMM


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