Aktuelles aus Reinickendorf

Aktuelle Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 in Reinickendorf.
Foto aus einer Besprechung im Lagezentrum mit Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen und einem entsprechenden Abstand zwischen den Kolleginnen und Kollegen. Bild: BA Reinickendorf
In Reinickendorf sind mit Stand 27. März 2020 (13 Uhr) 145 Personen mit dem neuartigen Coronavirus erkrankt. 1.127 Personen haben vom Gesundheitsamt Quarantäneanordnungen erhalten.
Das Gesundheitsamt hat mit mehreren mobilen Teams 494 Abstriche zum Nachweis des Coronavirus durchgeführt.Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Tagen und Wochen die Zahlen weiter deutlich ansteigen werden. Daher werden im Bezirksamt zur Unterstützung des Gesundheitsamtes das Corona-Lagenzentrum ausgebaut und die Kapazitäten weiter erhöht.

Auch wenn das Gesundheitsamt mit seinen Fachleuten und viele engagierte Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen des Bezirksamtes mit Hochdruck daran arbeiten, erkrankte Personen und entsprechende Kontaktpersonen zu identifizieren und Ansteckungsketten nach Möglichkeit zu unterbrechen, ist die Verantwortung von uns allen gefragt.

Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen zur aktuellen gesundheitlichen Lage im Bezirk: „Die aktuellen Zahlen aus dem Gesundheitsamt zeigen, dass die Erkrankung mit dem neuartigen Virus auch uns in Reinickendorf in den nächsten Tagen und Wochen vor große Herausforderungen stellen wird. Da die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen und Abstandsregelungen sowie Hygieneempfehlungen entscheidend für die Eindämmung der Krankheitsausbreitung und damit für den Erhalt der Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sind, möchte ich noch einmal unsere gemeinsame Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger ansprechen.
Wir müssen in dieser schwierigen Zeit leider viele uns liebgewordene Verhaltensmuster im gemeinsamen Umgang ändern, um uns vor Ansteckung und Ausbreitung von Covid-19 zu schützen.

Der Ernst der Lage ist in allen Ecken von Reinickendorf angekommen und die ganz große Mehrheit der Menschen hat dies in unserem Bezirk erkannt und reagiert besonnen. Vielen Dank dafür!“

PMBA


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