„Zu Fuß zur Schule“

Im September 2022 fanden Aktionstage vor Reinickendorfer Grundschulen unter dem Motto „Zu Fuß zur Schule“ statt. Unterstützt durch das Team des Ordnungsamtes, Elternvertreter, Schülerlotsen und Lehrkräfte nahm auch die Ringelnatz-Grundschule in der Wilhelm-Gericke-Straße daran teil. Die Bezirksstadträtin für Ordnungsangelegenheiten, Julia Schrod-Thiel und der Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Facility Management, Harald Muschner machten sich gemeinsam ein Bild vor Ort.

„Mit den Eltern ins Gespräch zu kommen, ist uns besonders wichtig bei der Aktion ,Zu Fuß zur Schule‘. Wir möchten uns bei den Eltern bedanken, die ihre Kinder auf dem Schulweg begleiten. Parallel dazu setzen sich die Kinder in ihren Klassen mit der Thematik des sicheren Schulwegs auseinander“, begründet die Direktorin der Ringelnatz-Grundschule, Dr. Katrin Jeschke die Teilnahme an der Aktion.

Zwei Autos im Halteverbot mussten umgesetzt werden.

Immer wieder kommt es vor Grundschulen zu erheblichen Gefährdungen der jüngeren und unerfahreneren Verkehrsteilnehmer. Aus diesem Grund sind die Ansprache vor Ort sowie die Kontrollen durch Ordnungsamt und Polizei wichtig.

„Wir haben nicht nur mit den Eltern das Gespräch gesucht, sondern auch mit den Anwohnenden zur Verkehrssituation gesprochen und um umsichtiges, rücksichtsvolles Park- und Fahrverhalten vor der Schule gebeten. So konnte eine Umsetzung verhindert werden, dennoch mussten zwei weitere Fahrzeuge im eingeschränkten Halteverbot umgesetzt werden. Insgesamt haben wir fast 20 Ordnungswidrigkeiten vor Ort festgestellt,“ berichtet Bezirksstadträtin Julia Schrod-Thiel. Bisher nehmen nur wenige Grundschulen aus Reinickendorf an den Aktionswochen teil. Unter www.zu-fuss-zur-schule.de können sich interessierte Lehrerinnen und Lehrer informieren.

Schulstadtrat Harald Muschner möchte die Aktion auch unbedingt weiterführen und sagte: „Mehr Sicherheit vor unseren Schulen kann nur durch individuelle Lösungen in enger Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern entstehen. Genau das versuchen wir mit den Aktionstagen vor den Schulen. Das geht manchmal nicht, ohne auf Regeln sowie auf Ge- und Verbote hinzuweisen und an die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer zu appellieren. Am Ende wollen wir doch alle das Gleiche. Unsere Kinder sollen sicher zur Schule kommen.“
OMBA


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