Neujahrsempfang der SPD

01_KB__01 Titel spd brockhausen neujahrsempfangSPD Neujahrsempfang 2016 Stroedter Müller 0264 aDer diesjährige Neujahrsempfang der SPD in Reinickendorf war schon geprägt von der anstehenden Wahl im September, was dadurch gekennzeichnet war, dass diese Veranstaltung mit hohen Berliner Polit-Promis gespickt war.

Über 500 Gäste, viele nicht Parteimitglieder aber viele Sympatisanten drängten sich im Januar im Reinickendorfer Ernst-Reuter Saal und garantierten die somit vorauszusehende „Schlacht“ am sehr leckeren Büfett. Kurzweilig gab es noch Tanz- und Musikeinlagen.

Eröffnet wurde der Empfang von Herrn Jörg Stroedter, Jörg Stroedter, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und stellvertretender Vorsitzender der SPD- Fraktion (Bild oben – links mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Herrn Müller).
SPD Neujahrsempfang 2016 Kulpok 0257 aaIm Mittelpunkt standen natürlich die von Herrn Alexander Kulpok, Publizist, Chefredakteur und Moderator interviewten Gesprächspartner – die waren:
Herr Michael Müller, Regierende Bürgermeister,
Herr Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, Senator für Finanzen,
Herr Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt,
Frau Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft,
Frau Dr. Franziska Giffey, Bezirksbürgermeisterin in Neukölln,
Herr Uwe Brockhausen, Reinickendorfer stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste sowie Kandidat der SPD für das Amt als Reinickendorfer Bürgermeister. (Siehe auch unsere KiEZBLATT-Ausgaben vom OktoberNovemberDezember 12 – Januar 13)Hier (Videoausschnitte) einige Schwerpunkte aus den Interviews –Frau Scheeres plädierte u. a. für eine Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Hochschule. (2 Spots)


Herr Brockhausen machte klar, dass ein Reinickendorfer Bürgermeister immer dort sein sollte, wo den Reinickendorfern „der Schuh drückt„. Ferner positionierte er sich deutlich zu dem „Bündnis90/die Grünen“ und lobte deren Innovationsbereitschaft und kam dann auf das Thema Flüchtlinge und die tolle Willkommenskultur in Reinickendorf ferner dankte er allen ehrenamtlich engagierten Reinickendorfern.  (Spot 2)


Frau Dr. Giffey sprach besonders unsere Willkommenskultur in Verbindung mit notwendiger Integration und der Notlösung „Tempelhof“ und die Schaffung neuen Wohnraumes an. Also wer diese „Power-Frau“ live erlebt hat, kann den Neuköllnern nur gratulieren – mit ihr ist die dortige Politik sicherlich in guten Händen. (3 Spots)
Herr Geisel verwies auf die dringende Notwendigkeit des Wohnungsbaus hin, besonders für bezahlbare Wohnungen. Er prognostizierte, beruhend auch auf die Werte der Vergangenheit (in den letzten 4 Jahren sind Menschen in der Größe von Potsdam nach Berlin gezogen) dass in den nächsten Jahren Berlin um die Größe von Bochum oder Rostock wachsen wird. Am Kutschi sollen nach Flugplatzschließung 5.000 Wohnungen entstehen. Er nahm Stellung zum öffentlichen Nahverkehr und den Radwegen und plädiert für eine „gesunde“ Ausgewogenheit. Zum Flughafen > Tegel bleibt geschlossen. Berlin hat mit diesem Senator eine dynamische Persönlichkeit der zum Thema Bauen sicherlich den letzten Bauarbeiter zum Schaffen bringt – auch seine Besonnenheit wird Berlin sicherlich von großem Vorteil sein. (4 Spots)
Herr Dr. Kollatz-Ahnen sprach zum Thema „Wachsende Stadt“ über seine Millionen – so wie 100 für Horte und Schulspeisung, 193 für Schulen, Kitas und Flüchtlingsunterkünfte. Ferner erwähnte er „SIWA“ (Gesetz über die Errichtung eines Sondervermögens „Infrastruktur der Wachsenden Stadt“ – eine Herzensangelegenheit der SPD.) SIWA soll wichtige Investitionen so finanzieren, dass nicht neue Schulden gemacht werden müssen.
Aber er sprach auch über die Berliner Finanzen im Allgemeinen und der daraus resulierenden guten Lage zum Abbau des Investitionsrückstaus wie z.B. bei der BVG. Berlin hat hier einen „nüchternen Mann der Zahlen“ der mit Sicherheit sich durchzusetzen weiss.  (3 Spots)
Herr Müller erwähnte die tolle Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft in Berlin – 3 Milliarden Schuldenabbau – die Wichtigkeit der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit – die Verhältnismäßigkeit von Abitur, Handwerk, industrielle Ausbildung und Selbsständigkeit. Nun, Herrn Müller sah man deutlich seine Freude an seinem Amt als Regierender an und dass konnte keiner bestreiten – ein Politiker mit viel Herzblut, Engagement und der jederzeitigen Bereitschaft zur Verantwortung für seine Berliner Bürger.  (5 Spots)

 

Brockhausen - Ewers

Die Leitung der Tombola lag in den Händen von Aleksander Dzembritzki, Bezirksverordneter – Mitglied im Schulausschuss (Vorsitzender / Sprecher) und Mitglied im Sportausschuss. Auf dem Bild Herr Brockhausen und Herr Dzembritzki.

 

Visuell Kurzweiliges –

Eine typische parteisymptomatisch geprägte Veranstaltung.
Wir meinen, Ihnen liebe Leserinnen & Leser einen kleinen so weit wie möglich objektiven Eindruck vermittelt zu haben, um sich eine eigene Meinung bilden zu können.

Vielen Dank an den SPD-Vorstand für die Einladung.

Ihre KiEZBLATT Redaktion

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3 Gedanken zu „Neujahrsempfang der SPD

  1. Zur Stellungnahme von Frau Klingeberg –
    Ich kenne Herrn Brockhausen und kannte den Herrn Höhne persönlich nicht darum kann ich zu seiner Qualität mich leider nicht äußern – nur soweit, dass ich finde, dass mir ein Jurist als Bürgermeister, dem man kein X vor dem U machen kann recht angenehm wäre. Zu seinem Lebenslauf weiß ich, dass das Kiezblatt früher recht ausführlich berichtet hatte.
    Dorothea

  2. Sehr geehrte Redaktion,
    das 02.02.2016-Kiezblatt war heute meine enttäuschende Abendlektüre. Als eine Teglerin ohne Parteibuch fand ich die einseitige Brockhausen-Berichterstattung begleitet von 10 Fotos recht karnevalistisch. Von Ausgewogenheit keine Spur. Wirklich interessant wäre ein Lebenslauf dieses Stadtrates, so wie man das wunderbar über den sehr beliebten, aber leider viel zu früh verstorbenen, Stadtrat A. Höhne nachlesen konnte. Von dessen Qualität ist Herr Brockhausen als ehemaliger Justitiar der damaligen Senatorin Junge-Reyer, meilenweit entfernt, schade!

    1. Guten Tag Frau Klingeberg –
      vielen Dank für Ihren Kommenar.
      Es ist natürlich schade, wenn das KiEZBLATT Leser*innen enttäuscht.
      Schön, dass Sie die Vorstellungen unserer Reinickendorfer Politiker*innen zu schätzen wissen.
      Ihren Hinweis zum Lebenslauf von Herr Brockhausen – dieser ist leider in der „modernisierten KiEZBLATT.de Web-Plattform“ noch nicht enthalten aber trotzdem abrufbar – denn Sie können ihn in unserem KiEZBLATT vom Dezember 2012 nachlesen.
      Ihrer Anregeung entsprechend haben wir in die aktuelle Ausgabe diesen Link gesetzt: http://das-kiezblatt.de/html/081212.html.
      Die Online-Redaktion vom KiEZBLATT wünscht Ihnen stets viel Anregendes und bitte nutzen Sie weiter diese tolle Möglichkeit auch andere Leser*innen anzusprechen.

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