KiEZ~KOMMENTAR im Juni

KLARHEIT
KiEZ~KOMMENTAR von Tojo Dhark
Guten Tag liebe Leser/innen, waren Sie auch für´s Tempelhofer Feld wählen?
Ich auch! War super! Denn alles KLAR!
Also da waren „Pro & Kontra“ … oder doch besser „Kontra  & Pro“? Na jedenfalls fand ich es toll, dass die Einen sich für einen Verzicht der Veräußerung/Bebauung/Teilprivatisierung und für Freizeit/Erholung/Schutz für Luft,Pflanzen und Tiere einsetzen wollen! Na ist doch OK – also bekamen sie von mir ein KLARES > JA!
Und dann da die Anderen, die sich für eine Freifläche von 230 ha (Wau – so groß ist die Fläche – hätte ich nicht vermutet!)/Nichtveräußerung dieser/einen barrierefreien Erholungsraum/Natur-, Artenschutz und Klimatisierung sowie am Rand noch Erholung/Freizeit/Sport und Wohnen wie Wirtschaften einsetzen wollen – toll –  also KLAR, bekamen sie von mir natürlich auch ein KLARES > JA!
Hm – komisch, beide Ansinnen sind doch prima – aber warum dann abstimmen? Auf dem Weg nach Hause kam mir doch der Gedanke, „Habe ich was übersehen?“ Schien mir doch alles KLAR – Aber so im Nachhinein machte sich doch mein erfolgreicher Hauptschulabschluss bemerkbar und ich zwang mich, der Sache mal auf den Grund zu gehen.
Und da war es. Während die Einen klar formulierten wie:“Das Land Berlin verzichtet auf eine Veräußerung, Bebauung und Teilprivatisierung des Tempelhofer Feldes“, stellten die Anderen ihren 20 Jahre lang studierten Intellekt in den Vorderung und schrieben was von: „Auf dem Tempelhofer Feld wird eine Freifläche von mindestens 230 ha dauerhaft als öffentlich genutzte Grünfläche erhalten. Sie verbleibt im Eigentum des Landes Berlin.“.
230 ha von was? Die Anderen adjektivieren diese Fläche dann mit den gleichen Werten, verwischen ihre Absichten sicherlich in der festen Erwartung dass sie das Ihrem „Intellekt“, dem „Hyp“ schuldig seien!
>“Ich bin doch nicht blöd“ versus „Ich bin doch blöd“<
Sollte „Wahrheit & Klarheit“ unseres Wertesystems nicht auch endlich für die Politik und erst Recht für Wahlen und nicht nur in der Lebensmittelbranche gelten? Da spricht man KLAR von ETiKETTENSCHWiNDEL.
Eine Wahlaussage MUSS doch jedem Anspruch genügen – in seiner Bedeutung KLAR umsetzbar sein. Vom ungeübten, unerfahrenen Erstwähler über „gut verstehe … bis lesen noch schwierig“ hin zu unseren Ehrwürdigen hohen Alters – oder haben die den Etikettenschwindel durchschauenden Stimmen eine andere Gewichtung?
Tja so ist das mit dem „Willen des Volkes“ – den zu bekommen sind „alle Mittel heilig“. Denn darauf fußt ja unsere Abendländische Kultur – auf dem „Freien Willen des Menschens“.
Ich aber meine: “Einen Anspruch auf meinen Willen kann nur der für sich herleiten, der mit „WAHRHEIT & KLARHEIT“ auf mich zutritt!
Übrigens, warum haben eigentlich die Wahl-Verantwortlichen (Wahlleiterin Dr. Petra Michaelis-Merzbach und ihre Vertreterin Prof. Dr. Ulrike Rockmann) diese Prämissen nicht auf ihren Schreibtischen – tja Dr. & Prof. – wie war das mit der Verantwortung und dem „Ich bin doch …“.
Und wo bleiben unsere Volksvertreter Reaktionen –  die mit dem „… Wir setzen die Rahmenbedingungen“ –  „WAHRHEIT & KLARHEIT“, das sind die wichtigsten Rahmenbedingungen. Na dann fragen Sie sie doch einfach mal! Denn die nächste Wahl kommt bestimmt und dann > „Wählt uns, wir sind für Freiheit“ – nee – „Wählt uns wir sind gegen Unfreiheit“. Wir sind doch … !
Das Tempelhofer Feld Ergebnis jedenfalls gibt Hoffnung zu einer Demokratie  mit starken Werten für „WAHRHEIT & KLARHEIT“.
Endlich Schluss mit der Politikverdrossenheit?                       – Ihr Tojo Dhark
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