Archiv des Monats: März 2014

Resi & Co.

Resi & Co. – wie geht es weiter im Kiez?

Die Zukunft der Residenzstraße ist nach wie vor ungewiss – Leerstände und Mangel
an Fach- und Einzelgeschäften prägen das Bild der eins attraktiven Einkaufsstraße.
Auch lässt die Qualität der Nahversorgung nach. Darunter leiden alle, die Anwohner
ebenso  wie  die  verbliebenen  Gewerbetreibenden.  Um  diesen  Abwärtstendenzen
entgegen zu wirken, laden der Wahlkreisabgeordnete Burkard Dregger MdA und die
CDU Am Schäfersee zur Informationsveranstaltung „Resi & Co. – wie geht es weiter
im Kiez?“ ein.

Wann:  am 19.02.2014   um 18.00 Uhr
Wo:    Café „La Femme“
Residenzstraße 128, 13409 Berlin

Im Rahmen des Informationsabends wird der Abgeordnete Dregger über die Förderung
von Stadtteilzentren durch den Senat sowie das Berliner Gesetz zur Einführung von
Immobilien-  und  Standortgemeinschaften  berichten.  Ebenso  stehen  zu  diesem
Thema die Bezirksverordneten Claudia Skrobek und Matthias Kubin zur Verfügung.
Gemeinsam mit Anwohnern, Gewerbetreibenden, Eigentümern  und  lokalpolitischen
Akteuren  sollen  Ansätze  zur  Attraktivitätssteigerung  und  zukunftsorientierten
Entwicklung der Residenzstraße gefunden werden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

V.i.S.d.P.: Burkard Dregger MdA, Emmentaler Str. 92, 13409 Berlin

 


Wohnungsbau-Potenzialflächen

Wohnungsbau-Potenzialflächen in Reinickendorf einfach einsehbar

Nach der Freischaltung der Bezirksseite zu Wohnungsbau-Potenzialflächen können sich Investoren, Entwickler und Privatleute sehr schnell einen Überblick über mögliche Wohnungsbau-Flächen verschaffen.

„Die Übersicht auf der Bezirkskarte zeigt, dass sich kurz- und mittelfristig mehr als 3.000 Wohneinheiten realisieren lassen. Ein kurzer erster Hinweis zu jedem Wohnungsbauareal zeigt Grundstücksflächen, die mögliche Anzahl der Wohneinheiten oder auch das derzeitige Planungsrecht. Ein Besuch im Bauberatungszentrum gibt dann weitere Aufschlüsse“, so Bezirksstadtrat Martin Lambert bei der Freischaltung der Übersichtskarte.

Mit diesem Service des Bauberatungszentrums trägt auch Reinickendorf zu einem größeren Wohnungsangebot im Lande Berlin bei. Nur mit einem größeren Angebot an Wohnungen lassen sich weiterhin bezahlbare Mieten und finanzierbare Eigenheime gewährleisten.

Sie finden die Bezirkskarte mit den Wohnungsbau-Potenzialflächen über den Einstieg http://www.berlin.de/ba-reinickendorf/bezirksamt/ und dort auf der Einstiegsseite von Bezirksstadtrat Martin Lambert.

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250 Gäste feiern

250 Gäste feiern David McAllister bei Tegeler CDU

„Ich bin ein Deutsch-Brite mit Wurzeln in Berlin“ sagte der ehemalige Ministerpräsident von Niedersachsen David McAllister  am vergangenen Dienstag vor 250 Mitglidern und Gästen der CDU Tegel. Der in Charlottenburg geboren Sohn eines Schotten soll am kommenden Freitag zum CDU-Spitzenkandidaten für die Europawahl am 25. Mai werden. Erstmalig wird die CDU deutschlandweit mit einem „Gesicht“ in den Wahlkampf gehen.

Foto (2). a JPG Über 3 Stunden nahm sich McAllister Zeit, auf dem „43. Tegeler Gespräch“ seine  Gedanken zum Thema „Heimat Europa“ zu äußern und Fragen aus dem interessierten Publikum zu beantworten. Unter dem Punkt „Talk Tegel“ konnten die Gäste auch Vieles über die menschliche Seite des Gastes erfahren. Moderator und CDU-Vorsitzender Dirk Steffel spannte mit seinen Fragen einen weiten Bogen, auf die McAllister einging. Von seiner Jugendzeit an der Heerstraße über seine persönlichen Momente mit Christian Wulf bis hin zu den Gefühlen rund um die Wahlniederlage im Januar 2013 wurden Erfahrungen und Erinnerungen berichtet!HMu_4A5Z2038-001 a

Ein „Niedersächsisches Büffet“ rundet den unterhaltsamen und beeindruckenden Abend mit einem „unkomplizierten und bodenständigen Gesprächsgast“ ab.

Im Rahmen des Abends konnte der 5.555. Besucher und die Mitglieder mit einer langen Zugehörigkeit  (50 Jahre etc.) geehrt werden.  Das „Tegeler Gespräch“ findet seit 1999 statt und gilt als die „Premiumveranstaltung“ innerhalb der Berliner CDU.  Am 08. April 2014 findet das „44. Tegeler Gespräch“ mit Bundesminister a.D. Norbert Röttgen als Gesprächsgast statt!

05.02.2014

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Bürgerämter werden …

Aus dem Büro des Stadtrates für Bürgerdienste – Uwe Brockhausen
Telefon: 030 90294-2240

Uwe Brockhausen p 240

Service und Öffnungszeiten der Reinickendorfer Bürgerämter werden dem geänderten Kundenbedarf angepasst!

Da immer mehr Kundinnen und Kunden der Bürgerämter die Terminvereinbarung nutzen und damit unnötige Wartezeiten vermeiden wollen, wird in Reinickendorf die feste Terminvergabe ab Anfang März 2014 am Mittwochvormittag auf alle Bürgerämter ausgeweitet. Am Mittwoch wird der Service der Bürgerämter vor Ort bisher von Kundinnen und Kunden ohne Termin nicht stark nachgefragt, so dass diese Umstellung bedarfs- und kundenorientiert ohne größere Schwierigkeiten erfolgen kann. Bitte notieren:

Ab dem 1.3.2014 werden alle Reinickendorfer Bürgerämter mittwochs in der Zeit von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr lediglich Kundinnen und Kunden nach vorheriger Terminvereinbarung bedienen.

Im Rahmen der Verbesserung des Bürgerservices wurde im Bürgeramt Märkisches Viertel die Früh- und Spätterminsprechstunde probeweise eingeführt. Da sich die Frühterminsprechstunde wegen fehlender Nachfrage nicht bewährt hat, wird künftig nur die Spätterminsprechstunde weiterhin dienstags und donnerstags zwischen 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Bürgeramt Märkisches Viertel angeboten. Zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr ist das Bürgeramt an diesen Tagen für alle Kundinnen und Kunden geöffnet.

Darüber hinaus werden ab dem 4.3.2014 im Bürgeramt Rathaus Kundinnen und Kunden dienstags und donnerstags in der Zeit von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr nur nach vorheriger Terminvereinbarung bedient, da zu diesem Zeitpunkt die Nachfrage nach spontaner Bedienung gering ist und so der vermehrten Nachfrage nach festen Terminen ohne Wartezeit ebenfalls Rechnung getragen werden kann. Zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr ist das Bürgeramt an diesen Tagen weiterhin für alle Kundinnen und Kunden geöffnet.

Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) möchte mit den Umstellungen bei den Bürgerämtern in Reinickendorf einen verbesserten Service anbieten: „Es ist mein Ziel, den Kundenservice in Reinickendorf weiter zu verbessern und damit verbunden auch die Wartezeiten der Kundinnen und Kunden zu vermindern. Da immer mehr Kundinnen und Kunden die Terminvereinbarungen nutzen und so unnötige Wartezeiten vermeiden wollen, ist es im Kundeninteresse nur konsequent, diesen Service bedarfsgerecht auszuweiten.“

Bitte buchen Sie Ihren Termin online unter www.berlin.de/terminvereinbarung oder über das Bürgertelefon 115.

Ihr Uwe Brockhausen
Bezirksstadtrat

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Freiwillige Feuerwehr Frohnau

Der Stadtrat Martin Lambert (Stadtentwicklung, Umwelt, Ordnung und Gewerbe) teilt mit:
Bitte beachten Sie die PM (Pressemeldung) der Freiwilligen Feuerwehr Frohnau e.V., auf die ich Sie aufmerksam machen darf.

– Freiwillige Feuerwehr Frohnau mit neuem Einsatzrekord!

– Förderverein unterstützt Jugendfeuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Frohnau hat anlässlich ihrer Mitgliederversammlung über besondere Ereignisse und Engagements des abgeschlossenen Jahres berichtet.

Die 23 aktiven Feuerwehrfrauen und –männer haben im Jahre 2013 insgesamt 1.150 Alarme gemeistert. Dies sind im Durchschnitt drei Einsätze am Tag – und damit neuer Einsatzrekord. Die überwiegende Anzahl der Alarmierungen (rund 80%) waren Einsätze im Notfallrettungsdienst.

Dazu Wehrleiter Christian Strauß: „Gerade im Rettungsdienst, beispielsweise bei Atem- oder Herzproblemen, kommt es auf jede Sekunde an. Die Kameradinnen und Kameraden sind sehr häufig auf der Feuerwache anwesend, um sofort auszurücken. Dies verkürzt die Zeit bis zum Eintreffen am Notfallort.“

Einer der Hauptaufgaben des Fördervereins zielt auf die Unterstützung der Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr. Auch hierzu konnten Erfolge gemeldet werden. „20 Kinder und Jugendliche sind derzeit in der Jugendfeuerwehr aktiv. Diese Jugendlichen sind das Fundament für künftige aktive Kameradinnen und Kameraden. Deshalb unterstützt der Förderverein beispielsweise die jährlichen Jugendfahrten mit nicht unerheblichen Mitteln, im letzten Jahr mit mehr als 3.000 Euro“, so Rüdiger Stellmacher, Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Frohnau.

Besonders hingewiesen wurde auch auf die große Resonanz auf den Bürgerbrief Ende letzten Jahres zur Finanzierung des neuen Mannschaftstransportfahrzeuges. Als Resonanz auf den Bürgerbrief gingen rund 100 Charity-SMS-Anrufe mit je 5 Euro Spende ein. Darüber hinaus konnten durch den Brief 33 neue Mitglieder des Fördervereins gewonnen und über hundert Spenden mit einem Gesamtspendenvolumen von mehr als 10.000 Euro verbucht werden. Damit ist die Finanzierung des neuen Fahrzeuges einen guten Schritt voran gekommen.

„Natürlich sind wir sehr dankbar, dass die Feuerwehr einen so breiten Rückhalt in der Frohnauer Bevölkerung hat. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, jede Spende und insbesondere auch über jeden neuen Feuerwehrkameraden“, so Strauß und Stellmacher abschließend.

 

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Piraten-Fraktionschef Michael Windisch wechselt …

BVV Reinickendorf

Piraten-Fraktionschef Michael Windisch wechselt in die CDU-Fraktion

CDU-Fraktionschef Stephan Schmidt: „Ich heiße den neuen Kollegen herzlich willkommen!“

Mit Wirkung zum 1. März 2014 hat der bisherige Fraktionsvorsitzende der Piraten in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Reinickendorf, Michael Windisch, seinen Austritt aus der Partei „Die Piraten“ erklärt und seinen Einritt in die CDU Reinickendorf. Der Bezirksverordnete wird Mitglied der CDU-Fraktion, die dann mit 27 Mandaten in der BVV Reinickendorf vertreten sein wird. In der BVV Reinickendorf gibt es 55 Sitze.

„In den letzten Monaten habe ich immer mehr feststellen müssen, dass die Piraten nicht mehr meine politische Heimat sind. Die CDU mit Bezirksbürgermeister Frank Balzer macht für den Bezirk eine erfolgreiche Politik. Ich möchte mich in die Arbeit der CDU-Fraktion aktiv einbringen und freue mich darauf. Ich finde es gut, dass die CDU in der BVV mit allen anderen Fraktionen eine ausgleichende Zusammenarbeit pflegt und dabei die lösungsorientierte Sachpolitik in den Vordergrund stellt, statt ideologisch zu streiten. Dieser Politikstil, welchen ich auch mit der Fraktion der Piraten erfolgreich pflegte, bewog mich zum Wechsel und ich bin überzeugt, diesen mit der CDU weiter fortzusetzen“, sagt Michael Windisch, der 2011 erstmals in die BVV einzog.

Die Sitzungen der BVV Reinickendorf sind in der letzten Zeit von kurzer Dauer, weil die Tagesordnung oftmals im Konsens in den Ausschüssen abgearbeitet wird. Den bezirklichen Doppelhaushalt verabschiedete die BVV sogar einstimmig, was in der Berliner Bezirkslandschaft außergewöhnlich ist. Der Reinickendorfer Haushalt ist ausfinanziert und es mussten keine Einrichtungen geschlossen oder Angebote eingestellt werden.

„Ich freue mich sehr, mit Michael Windisch einen neuen Kollegen in der CDU-Fraktion begrüßen zu dürfen!“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Stephan Schmidt. „Ich heiße ihn herzlich willkommen!  Michael Windisch wird neue Impulse und Ideen in die Fraktionsarbeit einbringen. Schon 2011 hat die CDU mit Dr. Hinrich Lühmann einen Kandidaten aufgestellt, der als Parteiloser viel frischen Wind mitgebracht hat und der das Amt des BVV-Vorstehers mit großem Erfolg und Würde ausfüllt.

Auch wenn sich die Piraten scheinbar überlebt haben, glaube ich, dass das Thema Netzpolitik und transparente Öffentlichkeitsarbeit in unserer kommunalpolitischen Arbeit einen hohen Stellenwert eingenommen hat. Die CDU hat sich diesen Herausforderungen mutig gestellt und fraktionsübergreifend haben wir heute in einem eigens geschaffen Ausschuss, dem auch Michael Windisch angehörte, Voraussetzungen für eine moderne, bürgerfreundliche BVV-Arbeit und Verwaltung entwickelt. Der Entscheidung von Michael Windisch für die CDU zeigt, dass unsere Politik gut für Reinickendorf ist“, so Stephan Schmidt.

„Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Grünen möchte ich selbstverständlich fortsetzen. Was 2011 von Manchen als Experiment ohne Zukunft belächelt wurde, erweist sich heute als Erfolgsstory für den Bezirk. Schwarz/Grün hat Reinickendorf weiter nach vorne gebracht!“, unterstreicht Stephan Schmidt. „Spätestens seit der letzten Bundestagswahl weiß man, dass das klassische Lagerdenken der Vergangenheit angehört.“

Sie erreichen Herrn Schmidt unter 0179/530 48 67.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Schmidt


Michael Schulz zieht Konsequenzen…

Reinickendorfer Bezirksverordneter verlässt die Fraktion und Partei

MichaelSchulz   800Michael Schulz zieht Konsequenzen…

Berlin, 12.02.2014 – Michael Schulz verlässt die Fraktion der Piraten in der BVV Reinickendorf. Somit besteht die Fraktion nur noch aus drei Mitgliedern.

Schulz ist jetzt fraktionsloser Bezirksverordneter und berechtigt, in drei Fachausschüssen mit Rede- und Antragsrecht, jedoch ohne Stimmrecht teilzunehmen.

In einer persönlichen Erklärung vor der Bezirksverordnetenversammlung erklärte Schulz:

„Wie Sie alle wissen, ist das Arbeitsklima in meiner Fraktion äußerst angespannt und verhindert eine sinnvolle politische Arbeit meinerseits. Hervorgerufen wird dies unter anderem durch das Verweigern der Fraktion mir Fachausschüsse zuzuweisen, obwohl ich mehrfach darum gebeten hatte.

Darüber hinaus wurde ich daran gehindert Redezeit zu nutzen, indem die Fraktionskollegen die vorgegebene Zeit voll ausschöpften.

Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass ein Mitglied der Fraktion der Piraten, wegen Äußerungen, die nach meinem Verständnis Bestandteil politischer Diskussion auf dieser Ebene sind, ein Gerichtsverfahren gegen mich angestrebt hat.

Dies stellt ein Novum dar und hat für mich den Anschein politischer Kleinbürgerlichkeit.“

Mit diesem Schritt erhofft sich Schulz, eine wirksamere und erfolgreichere politische Arbeit.

„Durch die von mir erwähnte Willkür seitens der anderen Fraktionsmitglieder war ich erheblich eingeschränkt. Ich glaube, dass ich nun meine ganze Kraft und mein Engagement dem Wohle der Reinickendorferinnen und Reinickendorfer widmen kann. Missstände die es zu beseitigen gilt, gibt es meiner Ansicht nach in unserem Bezirk mehr als genug.“

Die Partei verließ Schulz mit der Begründung, dass die Piratenpartei entgegen ihrer Absichten mit samt ihrem Schiff, im Einheitsbrei der Politik, im Stile einer etablierten Volkspartei versunken ist.

„Dies ist wohl nicht nur meine persönliche Meinung, auch die Wählerinnen und Wähler haben dies erkannt. Die Umfragewerte sprechen eine eindeutige Sprache,“ betonte Schulz

V. i. S. d. P.:

Michael Schulz, 0176-41 633 441

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„Sonnenkids Berlin“ ~ 19.07.

„Sonnenkids Berlin“  > Sommerferien
Betreff: Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt

Sehr geehrte/r Damen &  Herren, die „Sonnenkids Berlin“ veranstalten in den
Sommerferien 2014
vom 12. Juli bis 19. Juli 2014
zum zweiten Mal ihr erfolgreiches Ferienlager im Spreewald. Diesmal soll es für die
teilnehmenden Kinder im Alter von 6-12 Jahren wieder ein unvergessliches Ereignis
werden und jeder der teilnehmenden Kinder wird eine selbst gestaltete Ferienlager-Zeitschrift
am Ende erhalten. Leider kann das Ferienlager nicht gänzlich darauf verzichten von den
Eltern einen geringen Geldbetrag zu verlangen. Dafür werden Materialen für Bastelarbeiten,
Verpflegung und Unterkunft bezahlt. Um die Kostenbeteiligung weiterhin gering zu halten
bzw. in den nächsten Jahren zu verzichten, damit auch sozialschwache Kinder und
Jugendliche die Chance haben an unserem Ferienlager teilzunehmen kontaktieren wir einige
Sponsoren und bitten diese um Sach- und Geldspenden. Mit Ihrer Hilfe gäbe es die
Möglichkeit den Kindern während den Sommerferien einen Ort zu bieten, der Ihnen Kontakt
zu anderen Kindern ermöglicht, einen kleinen Urlaub bietet und natürlich folgende Werte
vermitteln soll: •  Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme, •  Selbstbeherrschung, •
Zivilcourage, •  Einsatz für die Gemeinschaft, •  Umweltschutz und Bewusstsein für die Natur.

In Ihrem Fall wären wir dankbar, wenn Sie uns mit einer der folgenden Sachspende bzw. Sachspenden unterstützen könnten: •  Plakat Druck •  T-Shirt Druck •  Reisebus •  Getränke (Wasser, Saft) •  Versicherung •  Finanziell Natürlich ist uns bewusst, dass gerade in heutigen Zeiten die Mittel sehr begrenzt sind und somit sind wir jeden noch so kleinen Einsatz dankbar. Ich hoffe wir konnten Ihr Interesse und Neugier wecken und ich würde mich freuen, wenn wir in Kontakt treten damit ich Ihnen auch noch einmal persönlich unsere Konzeption sowie unsere Idee vorstellen kann. Bitte kontaktieren Sie mich, wenn Sie weitere Ideen für eine Unterstützung haben bzw. Vorschläge. Auch über Werbemittel in unserer Ferienlager-Zeitschrift wären denkbar. Ich und die teilnehmenden Kinder bedanken sich für Ihre Aufmerksamkeit! Die Konzeption ist beigefügt. Hier finden Sie weitere Idee und Ziele, die mit dem Ferienlager erreicht werden sollen. Gerne steht Ihnen auch unsere Webseite für weitere Einblicke zur Verfügung www.sonnenkids-berlin.de.

Mit freundlichen Grüßen  –  Mathias Klar

Sonnenkids Berlin gUG i.Gr Haftungsbeschränkt Zur Sonnenhöhe 18 – 13503 Berlin Tel.: 030/437 21 872 – Mobil: 0173/6443974 Email: vmk.klar@t-online.de – www.sonnenkids-berlin.de

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bis 27.04. – Tegeler Glaubensgespräch

Termine der Gemeinde Herz-Jesu-Tegel für  April 2014
Brunowstr. 37  – Tel. 030 433 84 00 – www.Herz-Jesu-Tegel.de

Di. 01.04. – 19.00 Uhr:   Tegeler Glaubensgespräch für jedermann
Thema: „1.Gebot: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“
Impuls in der Kirche, danach Themenabend im Pfarrsaal Herz-Jesu

So. 06.04. – 10.00 –  14.00 Uhr: Antik-Trödel-Markt u. Trödel-Cafe`,
Pfarrsaal Herz-Jesu

So. 27.04. – 10.00 –  14.00 Uhr: Antik-Trödel-Markt u. Trödel-Cafe`,
Pfarrsaal Herz-Jesu

Durch den erfolgten Wechsel des Pfarrers stehen zum jetzigen Zeitpunkt leider die Gottesdienste der Karwoche und der Ostertage  noch nicht endgültig fest.
Informationen hierüber erhalten Sie durch  unsere Aushänge vor unseren Kirchen,
bzw. unter www.herz-jesu-tegel.de

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27. 04. – Tag der offenen Tür

RuderclubTag der offenen Tür
Sonntag, 27.04.2014 –  11:00 Uhr-17:00
Ruderclub Tegelort – Schwarzspechtweg 42-44, 13505 Berlin
Der Ruderclub Tegelort veranstaltet  am 27. April 2014 von 11.00 Uhr – 17:00 Uhr einen Tag
der offenen Tür, an dem über den Rudersport informiert wird.
Rudern ist seit nicht nur seit 1900 olympische Sportart, sondern gehört zu den wenigen
Sportarten, die nahezu alle Muskelgruppen beanspruchen und gleichzeitig Ausdauer,
Koordination, Herz und Kreislauf stärken. Somit ist rudern für Leute von 11-80 Jahren
gleichermaßen geeignet.
Am Steg zeigen unsere Ruderausbilder, dass das Rudern gar nicht schwer ist, und jeder
kann es dann selbst testen und ins Boot steigen. Unsere Mitglieder geben gerne Auskunft
über das Clubleben, Wanderfahrten sowie den alltäglichen Ruderbetrieb.
Auf dem Bootsplatz kann man sich die verschiedensten Boote erklären lassen und auf
dem Ergometer sogar ein kleines Rennen gegeneinander fahren.
Selbst für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Grillstation wird Würstchen und
Fleisch sowie diverse Salate bereithalten. Liebhaber von Kaffee und Kuchen werden
ebenfalls nicht zu kurz kommen. Auch verdursten wird natürlich niemand, denn unsere
Theke wird eine große Auswahl an Getränken bereithalten.

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Sonntag, 13. April 2014 – Meer Material Termin

KulturFrosch präsentiert:
K640_Foto_MEER_MATERIAL_web    Peggy Langhans & Jörn Hühnerbein:
Meer Material
Was geschieht, wenn man von der Meeresküste stammt, jedoch in der Großstadt lebt?
Dieser Frage gehen die Autorin Peggy Langhans und der Autor und Sänger Jörn
Hühnerbein auf den Grund. Sie folgen ihrer Sehnsucht und kehren in ihren Texten und
Liedern zurück an den Ort ihrer Wurzeln. Auf dieser Reise sind sie mit den Gewalten und
Schönheiten des Meeres konfrontiert, die in Wort und Ton widerhallen.Sonntag, 13. April 2014, 17 Uhr
Dorfkirche Alt-Reinickendorf, Alt-Reinickendorf 21, 13407 Berlin
Eintritt: 9,50 Euro, erm. 8 EuroInfos und Reservierungen: Dagmar Röpke-Gerhard, Tel.: 030/43 66 27 07
www.kulturfrosch.de

 

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08.04.14 – Dienstag Termin

EINLADUNG zum
„44. Tegeler Gespräch“ am
Röttgen Tegel cdu

Dienstag, 8. April 2014
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
auch für das „44. Tegeler Gespräch“ ist es uns wieder
gelungen einen erstklassigen und spannenden
Gesprächspartner nach Tegel zu holen.
Am Dienstag, dem 8. April 2014 um 19:00 Uhr wird Dr.
Norbert Röttgen, MdB Bundesminister für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit a.D. unser Gast sein. Thema des Abends wird sein:
„Gestaltungsherausforderungen der deutschen Politik!“
Ort der Veranstaltung ist der „Meistersaal im Borsigturm“, Am Borsigturm 11 in 13507
Berlin-Tegel (Parkhaus „Hallen am Borsigturm“ ca. 50 m, U-Bahn Borsigwerke ca. 200 m entfernt).
Selbstverständlich werden auch an diesem Abend wieder Politik, Small Talk, Gemeinsamkeit und Essen miteinander verbunden. Gern präsentieren wir Ihnen ein „Rheinländisches Büffet“  (siehe Umschlagseite). Wir berechnen Ihnen dafür einen Kostenbeitrag von 13,00 €  (für Nicht-Mitglieder von 15,00 €).
Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 4. April 2014! Da wir Ihre Anmeldung für die Essensbestellung benötigen, wird auch bei Nicht-Teilnahme der Kostenbeitrag fällig.
Mit freundlichen Grüßen Dirk Steffel
Vorsitzender der CDU Tegel
Martin Bach-Sliwinski
Landesvorsitzender der OMV Berlin

Programmablauf:
18:30 Uhr  Einlass
19:00 Uhr  Begrüßung durch den Vorsitzenden der CDU Tegel Dirk Steffel
19:15 Uhr  Grußwort von Frank Niebuhr, Mitgliederbeauftragter der CDU Deutschland „Mitgliederpartei CDU!“
19:30 Uhr  Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister a.D. „Gestaltungsherausforderungen
der deutschen Politik!“
20:00 Uhr  „Rheinländisches Büffet“
Heringssalat mit Walnüssen und Rote Beete
Eifel Tafelspitz mit Zwiebelsauce mariniert
„Pillekuchen“ an Kopfsalat Art Bergische Land“
Gebeizte Miesmuscheln
Räucherfischplatte mit Preiselbeer-Meerrettich
Bergheimer Frikadelle auf Kohlrabi
***************
Euskirchner Sauerbraten mit Knödel und Rotkohl
Weseler Senfeier mit Kartoffelstampf
Schweinekamm mit Krefelder Altbiersauce und Sauerkraut
„Himmel + Erde“
Herzhafte Kartoffelsuppe mit Mettwurst
**************
Klever Käsebrett
„Rheinischer Bund“ (Weincreme mit Baiserhaube)
Reispudding aus dem Westerwald
Quarkschichtspeise mit Aachner Printen

21:00 Uhr  „Tegeler Talkrunde“ – Norbert Röttgen menschlich!
Moderation: Dirk Steffel

21:30 Uhr  Verabschiedung

Zur Person:
Dr. Norbert Röttgen, MdB
Geboren am 2. Juli 1965 (Meckenheim); römisch-katholisch; verheiratet; zwei Söhne, eine Tochter
Hobbys:
Sport (Rad fahren, Judo, Basketball, Ski fahren, Wandern, Tennis, Tischtennis)
Klassische deutsche Literatur (Goethe, Mann).
Beruflicher Werdegang
1984   Abitur
1984 – 1989  Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bonn
1989 + 1993  erste + zweite juristische Staatsprüfung
1993    Zulassung als Rechtsanwalt am Landgericht Köln
1999    Zulassung am Oberlandesgericht Köln
2001    Promotion zum Dr. jur. in Bonn
Politische Mandate
Seit 1994   Mitglied des Deutschen Bundestages
2005 – 2009  1. Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
2009 – 2012  Bundesminister  für  Umwelt,  Naturschutz und Reaktorsicherheit
2010 – 2012  Landesvorsitzender der CDU NordrheinWestfalen
2010 – 2012   Stellvertretender  Bundesvorsitzender  der CDU Deutschland
Sep. 2013  Direkt wiedergewählt in den Deutschen Bundestag im Wahlkreis 089 (Rhein-Sieg-Kreis II mit 52,9%)
Jan. 2014  Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses

Anmeldungen bitte per Post bis 04.04.2014 senden an die
CDU Tegel, „Nordmeile“ Oraniendamm 10-6,
Aufgang D, 13469 Berlin oder faxen an 030 / 496 30 53
oder per Mail an  info@cdu-tegel.de
Foto: Steffel

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Gottesdienst-Termine

Gottesdienste in der Ev. Apostel-Johannes-Kirchengemeinde, Dannenwalder Weg 167, 13439 Berlin-Märkisches Viertel:
April 2014
06.04.2014 – 10 Uhr – Pfarrer Kowalke- J, A
13.04.2014 – 10 Uhr – Pfarrer Schreiter
17.04.2014 Gründonnerstag – 19.00 Uhr – Gottesdienst mit A am Tisch – Pfarrer Kowalke
18.04.2014 – Karfreitag – 10 Uhr – Pfarrer Kowalke- A
18.04.2014 – Karfreitag – 15 Uhr – Wort & Musik zur Todesstunde
19.04.2014 – Osternacht – 22 Uhr –  Pfarrer Kowalke, T
20.04.2014 – Ostersonntag – 10 Uhr Pfarrer Kowalke – Osterfestgottesdienst, A
27.04.2014 – 10 Uhr – Pfarrer Schreiter

Abkürzungen:   A = Abendmahl –  J = Jugendgottesdienst – T =Taufe

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06.04. – Jugend- und Familiengottesdienst

Einladung zum Jugend- und Familiengottesdienst
Die evangelische Apostel-Johannes-Kirchengemeinde in Reinickendorf lädt herzlich zu
einem Gottesdienst für alle Generationen ein: Am Sonntag, 6. April  2014 um 10 Uhr in der
Kirche (1.OG) im Dannenwalder Weg 167, 13439 Berlin-Märkisches Viertel. Der Eintritt ist
frei. Der Zugang ist rollstuhlgerecht.
Über diese Veranstaltung: Regelmäßig  lädt die ApoJo zu speziellen Gottesdiensten für
Konfirmanden, Kinder und Jugendliche ein. Sie sind geprägt von moderner Musik,
lockerer Atmosphäre, Aktionen und  Impulsen mit Tiefgang.
Thema diesmal: „Gemeinschaft“. Herzlich Willkommen!

Pressebüro
Evangelische Apostel-Johannes-Kirchengemeinde
Dannenwalder Weg 167
13439 Berlin
E-Mail: presse@apojo.de


Serie – Sexuelle Selbstbestimmung (2/2)

Wen ich liebe bestimme nur ich allein!

Aktuell & global >

In Russland verabschiedeten in den letzten Jahren mehrere Stadt- und Regionalparlamente Gesetze, die verbieten „in öffentlichen Aktionen“ über Homo-, Bi- und Transsexualität aufzuklären. Seit Juni 2013 steht dieses Reden über sexuelle Selbstbestimmung in ganz Russland unter Strafe.

Im Januar 2014 outete sich Ex-Fußballnationalspieler Thomas Hitzelsperger als homosexuell. Er sprach über „schwule Pässe“ und dumme Sprüche in der Kabine. Er möchte eine öffentliche Diskussion voranbringen: „Homophobe Leute haben jetzt einen Gegner mehr.“

Woher kommt der Hass? Zum rechtlichen Hintergrund dieses kulturpolitischen Problems beschreibt Herr Rechtsanwalt Volker Loeschner, Fachanwalt für Medizinrecht, von der „Kanzlei für Zahn- und Medizinrecht“ die wichtigsten Stationen.

Deutsche Gesetze in der Rückschau
Der „Schwulenparagraph“ (2/2)
123 Jahre § 175 StGB
Abgeschafft 1994 – vor 20 Jahren

Das KiEZBLATT druckt das heute noch global aktuelle Thema in 2 Folgen. Folge 1 die Historie lasen Sie im KB-Februar und Folge 2 heute mit einigen Lebensläufen bekannter Persönlichkeiten.

„123 Jahre mussten vergehen, bevor der „Schwulenparagraph“ entgültig aus dem Strafgesetzbuch gestrichen wurde. Die Verfolgung, eine Ära der Angst und des Versteckens hat ein Ende. Das Ausmaß der individuellen Unfreiheit steckt noch immer in vielen Köpfen und bestimmt teilweise auch noch heute das Handeln. Strafgesetze sind Spiegelbilder der gesellschaftlichen und politischen Kultur. Der Wertewandel zu mehr sexueller Freiheit zeigt die heutige Auffassung des selbstbestimmten Lebens. Im Strafgesetzbuch werden die Grenzen der Freiheiten bestimmt; diese Grenzen werden durch die Veränderungen in der Gesellschaft verschoben. Natürlich gibt es keine grenzenlose Freiheit, aber mehr Freiheit ohne Grenzen. Die Ansichten der Menschen müssen sich in ihren Köpfen verändern, eine Gesetzesänderung allein kann einen Wertewandel nicht bewirken.“, so äußert sich Herr Rechtsanwalt Volker Loeschner, Fachanwalt für Medizinrecht, gegenüber dem Kiezblatt.

A:
Gustav Gründgens
Schauspieler und Regisseur
*22.12.1899 in Düsseldorf, † 07.10.1963 in Manila
Der Schauspieler und Regisseur Gustav Gründgens wurde bekannt durch seine Interpretation der Rolle des Mephisto in Goethes Faust I, die er erstmals 1932 spielte. Er gehört zu den wenigen Künstlern, die zeitweise im Nationalsozialismus mit Duldung rechnen konnten. Als Protegé von Hermann Göring wird er erst zum künstlerischen Leiter des Preußischen Staatstheaters ernannt, später wird er Senator der Reichskulturkammer und Intendant des Preußischen Staatstheaters.

Schon im Juni 1926 heiratet er Erika Mann, die lesbische Tochter Thomas Manns. Die Ehe wird bereits 1929 wieder geschieden. Ab 1933 wird die Ehe für Gründgens zum Mittel für ein unproblematischeres Leben, privat wie beruflich. Gründgens Beziehungen zu jungen Männer sind immer wieder Thema in der Reichskanzlei. Sein Selbstschutz und seine Leidenschaft für den Beruf gehen soweit, dass er zum zweiten Mal die Ehe, diesmal eine s.g. Lavendelehe, eingeht. Um die bisexuelle Schauspielerin Marianne Hoppe und sich selbst vor Nachstellungen der Nazis zu schützen, heiratet das Paar 1936. Die Scheidung erfolgt 1946.

Obwohl Gründgens nachweislich Kollegen hilft, bleibt seine Rolle im Dritten Reich undurchsichtig.

B:
Thomas Mann
Schriftsteller
* 06.06.1875 in Lübeck, † 12.08.1955 in Zürich
Thomas Mann gehört zu den bedeutendsten Erzählern deutscher Sprache im 20. Jahrhundert. Für seinen ersten Roman Buddenbrooks (erschienen 1901) erhielt er 1929 den Nobelpreis für Literatur. Er unterdrückte ein Leben lang seine homosexuellen Neigungen, betrachtete sie als Schwäche und Krankheit. Seine Antwort war Selbstzucht und Triebunterdrückung. So heiratete er 1905 seine Frau Katie, mit ihr hatte er insgesamt 6 Kinder, von denen Erika, Klaus und Golo die drei ältesten sind. Seine posthum veröffentlichen Tagebücher zeigen aber klar, dass Thomas Mann sich vor allen zu jungen Männern hingezogen fühlte. Ganz besonders in „Tod in Venedig“, aber auch in vielen anderen seiner Erzählungen und Romane kann man homoerotische Tendenzen finden. In seinen Tagebüchern bedankte er sich bei seiner Frau für ihre Toleranz und ihr Verständnis. Die Beziehung zu seiner Frau soll trotz der 6 Kinder eher kameradschaftlich gewesen sein. Thomas Mann starb 1955 bei Zürich, wohin er nach Kriegsende aus seinem Exil in den USA zog.

C:
Rosa von Praunheim
Filmregisseur
* 15.11.1942 in Riga, Lettland
Der als Holger Radtke Geborene gab sich selbst den Künstlernamen Rosa von Praunheim.
Mit seinem Film „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ (1971) gilt er als öffentlicher Wegbereiter und einer der Mitbegründer der politischen Schwulen- und Lesbenbewegung in der Bundesrepublik Deutschland zu Beginn der 1970er. In 30 Jahren drehte von Praunheim über 50 Filme. Neben Homosexualität waren seine Themen „ältere, vitale Frauen“ (z.B. Evelyn Künneke und Lotti Huber) und seit den späten 1980er Jahren die AIDS-Prävention.

Von Praunheim wurde 1942 während der deutschen Besatzung im Zentralgefängnis in Riga geboren. Seine leibliche Mutter starb 1946 in der Psychiatrie (Wittenauer Heilstätten Berlin). Nach der Geburt wurde Holger Radtke zur Adoption freigegeben. Von der Adoption erfuhr er erst 58-jährig im Jahr 2000 von seiner Adoptivmutter Gertrud Mischwitzky. Als Holger Mischwitzky wuchs er in Ost-Berlin auf und flüchtete 1953 mit seiner Familie in den Westen. Im Jahr 1969 heiratete er die Schauspielerin Carla Egerer (alias Carla Aulaulu). 1971 ließ sich das Paar scheiden. Er wohnt in Berlin und lebt in einer festen Beziehung mit seinem Mitarbeiter Oliver Sechting.

D:
Günter Kießling
Vier-Sterne-General der Bundeswehr, stellvertr. NATO-Oberbefehlshaber
* 20.10.1925 in Frankfurt (Oder), † 28.08.2009 in Rendsburg
Der Vier-Sterne-General der Bundeswehr und stellvertretende NATO-Befehlshaber Günter Kießling trat 1984 mit der s.g. „Kießling-Affäre“ in das Licht der Öffentlichkeit: Ihm wurde Erpressbarkeit wegen seiner angeblichen Homosexualität vorgeworfen. Daher erfolgte eine vorzeitige Verabschiedung zum 23.12.1983. Nach Entkräftung der Vorwürfe wurde Kießling wieder in Dienst genommen und schließlich am 31.03.1984 aus Gesundheitsgründen mit einem Großen Zapfenstreich aus der Bundeswehr entlassen.

Im Jahr 1983 ging das Amt für Sicherheit der Bundeswehr (ASBw) Gerüchten aus dem NATO-Hauptquartier nach, General Kießling sei homosexuell. Im Zuge der Ermittlungen befragte die Kölner Kriminalpolizei Mitarbeiter verschiedener Lokale. In den Kneipen „TomTom“ und „Café Wüsten“ identifizierten mehrere Personen das Foto von Kießling als „Günter oder Jürgen […] von der Bundeswehr“.

Am 15.09.1983 wurde Kießling im Verteidigungsministerium erstmals mit den Vorwürfen konfrontiert. Kießling versicherte auch Verteidigungsminister Manfred Wörner (CDU), dass die Vorwürfe jeder Grundlage entbehrten. Dennoch stufte der Verteidigungsminister Kießling als Sicherheitsrisiko ein. Er entschied am 08.12.1983, ihn zum Jahresende 1983 vorzeitig in den Ruhestand zu versetzen. Als Kießling am 13. Dezember davon in Kenntnis gesetzt wurde, beantragte er gegen sich selbst ein Disziplinarverfahren, an dessen Ende die Rehabilitation stand.

E:
Klaus Wowereit
Politiker, Regierender Bürgermeister von Berlin
* 01.10.1953 in West-Berlin
Klaus Wowereit wuchs als Jüngster mit zwei Brüdern und zwei Schwestern ohne Vater in einer römisch-katholischen Familie auf. Neben seinen Studentenjobs unterstützte ihn einer seiner Brüder finanziell und er pflegte wiederum später jahrelang seinen nach einem Unfall querschnittsgelähmten Bruder und seine krebskranke Mutter. Nach dem Abitur 1973 an der Ulrich-von-Hutten-Oberschule in Berlin-Lichtenrade begann Wowereit ein Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin, das er 1979 mit dem ersten juristischen Staatsexamen abschloss. Er wurde Rechtsreferendar, u. a. im Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg und machte 1981 sein zweites juristisches Staatsexamen. Danach war Wowereit Regierungsrat zur Anstellung beim Senator für Inneres in Berlin. Wowereit ist seit 1993 mit dem Neurochirurgen Jörn Kubicki (* 1965) liiert, mit dem er seit 2005 in einer gemeinsamen Wohnung lebt. Seit dem 16. Juni 2001 ist er Regierender Bürgermeister von Berlin und seit dem 13. November 2009 stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD. Im Juni 2001 erklärte Klaus Wowereit auf einem Sonderparteitag der SPD öffentlich: „Ich bin schwul – und das ist auch gut so!“ Er war damit der erste deutsche Spitzenpolitiker, der so offen zu seiner Homosexualität stand.

RA LoeschnerIhr Volker Loeschner

 

 

 

Hier die erste Folge –

– Sexuelle Selbstbestimmung (1/2)

Wen ich liebe bestimme nur ich allein!   Aktuell & global

In Russland verabschiedeten in den letzten Jahren mehrere Stadt- und Regionalparlamente Gesetze, die verbieten „in öffentlichen Aktionen“ über Homo-, Bi- und Transsexualität aufzuklären. Seit Juni 2013 steht dieses Reden über sexuelle Selbstbestimmung in ganz Russland unter Strafe.
Im Januar 2014 outete sich Ex-Fußballnationalspieler Thomas Hitzelsperger als homosexuell. Er sprach über „schwule Pässe“ und dumme Sprüche in der Kabine. Er möchte eine öffentliche Diskussion voranbringen: „Homophobe Leute haben jetzt einen Gegner mehr.“
Woher kommt der Hass? Zum rechtlichen Hintergrund dieses kulturpolitischen Problems beschreibt Herr Rechtsanwalt Volker Loeschner, Fachanwalt für Medizinrecht, von der „Kanzlei für Zahn- und Medizinrecht“ die wichtigsten Stationen.

Deutsche Gesetze in der Rückschau
Der „Schwulenparagraph“ (1/2) – 123 Jahre § 175 StGB
– Abgeschafft 1994 – vor 20 Jahren

Das KiEZBLATT druckt das heute noch global aktuelle Thema in 2 Folgen.
Folge 1 die Historie und Folge 2 einige Lebensläufe bekannter Persönlichkeiten.

Der „Schwulenparagraph“: Das Gesetz, das gleichgeschlechtliche Liebe zur Straftat machte und Schwule und Lesben zu Verbrechern werden ließ, wurde erst 1994 abgeschafft. Am 1. Januar 1872 wurde aus dem exakt ein Jahr zuvor in Kraft getretenen Strafgesetzbuch des Norddeutschen Bundes das Reichsstrafgesetzbuch. § 175 RStGB stellte insbesondere sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe. Insgesamt wurden etwa 140.000 Männer nach den verschiedenen gültigen Fassungen des § 175 verurteilt. Im Volksmund wurden Schwule auch als „175er“ bezeichnet.
Die gültige Fassung des § 175 RStGB vom 01.01.1872 bis zum 01.09.1935 lautete: „Die widernatürliche Unzucht, welche zwischen Personen männlichen Geschlechts oder von Menschen mit Thieren begangen wird, ist mit Gefängniß zu bestrafen; auch kann auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden.“
Im Jahr 1935 verschärften die Nationalsozialisten den § 175, indem sie die Höchststrafe im Zuge einer Umdefinition vom Vergehen zum Verbrechen von 4 Jahren auf 5 Jahren Gefängnis vornahmen. Unter Strafe gestellt wurde hier bereits der „lüsterne Blick“, der selbstverständlich einer freien Interpretation Tür und Tor öffnete. Eine gegenseitige Berührung war nicht mehr erforderlich. Auf das Vorliegen von „beischlafähnlichen Handlungen“ wurde nicht mehr abgestellt. Ein Kuss, eine leichte Berührung, der bloße Verdacht, eine Kleinigkeit reichte, um im Zuchthaus oder Konzentrationslager zu landen.
Allein zwischen 1937 und 1939 wurden fast 100.000 Männer in der geheimen „Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexualität und Abtreibung“ erfasst. Mehr als 100.000 Homosexuelle wurden von den Nazis verschleppt und gefoltert, etwa 15.000, der mit einem rosa Winkel gebranntmarkten Opfer, wurden umgebracht. Auch im KZ Sachsenhausen b. Oranienburg wurden Homosexuelle getötet.
1949 bei der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde der § 175 in der Version der NS-Fassung von 1935 übernommen: „(1) Ein Mann, der mit einem anderen Mann Unzucht treibt oder sich von ihm zur Unzucht missbrauchen lässt, wird mit Gefängnis bestraft.“ Alles bis dahin geltende Recht blieb in Kraft „soweit es dem Grundgesetz nicht widerspricht“, § 123 Abs. 1 GG. In einer Reihe von Entscheidungen schloss sich der Bundesgerichtshof (BGH) der Rechtssprechung des Dritten Reiches an, wonach der Tatbestand der Unzucht keine gegenseitige Berührung voraussetzte. Allerdings wurde aus dem Merkmal „treiben“ abgeleitet, dass das Handeln stets eine gewisse Stärke und Dauer haben müsse. Auf dieser Grundlage kam es zwischen 1950 und 1969 zu mehr als 100.000 Ermittlungsverfahren und etwa 50.000 rechtskräftigen Verurteilungen. Erst 1969 wird der § 175 StGB gelockert (sog. 1. BRD-Reform): Waren beide über 21 Jahre (damals Alter der Volljährigkeit) oder unter 18 Jahre alt, so war der Kontakt straffrei. War einer der Männer über 21, der andere unter 21 Jahre, so wurde nur der ältere bestraft. Waren beide zwischen 18 und 21 Jahre alt, so machten sich jedoch beide strafbar. 1972 kam es zu einer 2. Reform. Seitdem waren nur noch homosexuelle Handlungen mit männlichen Jugendlichen unter 18 Jahren (Änderung der Volljährigkeit) strafbar, wogegen das Schutzalter bei lesbischen und heterosexuellen Beziehungen bei 14 Jahren lag.
1971 schlug Rosa von Praunheims Film „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ wie eine Bombe ein und löste eine kontroverse gesellschaftliche Diskussion aus. Homosexuelle Clubs und Initiativen wurden gegründet. Deutschlands Homosexuelle organisierten sich.
Bei Gründung der Deutschen Demokratischen Republik im Jahr 1949 übernahm diese den § 175 in einer entschärften Fassung von 1871. Im Jahr 1968 wurde mit der Schaffung eines eigenen Strafgesetzbuches der Paragraph aufgehoben und § 151 StGB-DDR eingeführt.
Am 11. August 1987 hob das Oberste Gericht der DDR ein Urteil wegen § 151 StGB-DDR mit der Begründung auf, dass „Homosexualität ebenso wie Heterosexualität eine Variante des Sexualverhaltens darstellt.“. Ein Jahr danach strich die Volkskammer der DDR in ihrem 5. Strafrechtsänderungsgesetz den § 151 ersatzlos.
Im Zuge der Rechtsangleichung zwischen den beiden deutschen Staaten nach 1990 musste sich der Bundestag entscheiden, ob er den § 175 StGB-BRD streichen oder ihn in der bestehenden Form auf die neuen Bundesländer übertragen wollte. Im Jahr 1994 entschied man sich mit Ablauf der Rechtsangleichungsfrist mit dem 29. Strafrechtsänderungsgesetz vom 31.05.1994 den § 175 StGB zu streichen. Dies geschah auch vor dem Hintergrund der inzwischen eingetretenen gesellschaftlichen Veränderungen. Neu eingefügt wurde der § 182 „Sexueller Missbrauch von Jugendlichen“ mit einem relativen Schutzalter von 16 Jahren, der geschlechtsneutral formuliert wurde und den Verkehr zwischen einem Volljährigen und einer Person unter 16 Jahren unter Strafe stellt.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Bestrafung einvernehmlicher homosexueller Handlungen unter Erwachsenen als Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) eingestuft ebenso die Festlegung unterschiedlicher strafrechtlicher Schutzaltersgrenzen. Deutschland ratifizierte die Europäische Menschenrechtskonvention am 05.12.1952.
Ihr Volker Loeschner – Rechtsanwalt