Nachbarschaftstreffpunkt Freunde alter Menschen e.V.

Unter dem Motto „Gemeinsam essen verbindet“ treffen sich am ersten Donnerstag im Monat im Nachbarschaftstreffpunkt in der Scharnweberstraße 53 in Reinickendorf die Freunde alter Menschen zum gemeinsamen Frühstück.

Am vergangenen Donnerstag folgte die Stadträtin für Soziales und Bürgerdienste, Emine Demirbüken-Wegner, der Einladung der Seniorinnen und Senioren und besuchte deren Treffen.

Freunde alter Menschen beraten Hilfe suchende Menschen sowie ihre Angehörigen. Vor allem informieren sie zu Entlastungsangeboten, ambulanten Hilfen und Kosten sowie Finanzierungsmöglichkeiten. Gemeinsam wird geklärt, wie die Interessen und Bedürfnisse des alten Menschen am besten gewahrt bleiben und individuelle Lösungen aussehen können. Neben der Beratung und den gemeinsamen Frühstücken finden in dem Nachbarschaftstreffpunkt regelmäßig Kaffeenachmittage, Spielrunden und andere Veranstaltungen statt. Doch während der Pandemie durften die beliebten Veranstaltungen nicht stattfinden. Es wurden viele kreative Wege gefunden, trotz körperlichem Abstand Nähe herzustellen. Es wurden regelmäßig Briefe geschrieben und Telefonketten organisiert.

Hans-Joachim Richter, Vereinsmitglied, zuständig für die Organisation des Frühstücks: „Diese regelmäßigen Termine sind für einige das Highlight: Hier haben sich inzwischen viele alleinstehende, alte Freunde zusammengefunden, von denen jeder was mitbringt und die eine gemeinsame Mahlzeit sehr genießen. Zu Hause esse ich, weil ich essen muss. Beim Frühstück hier bekomme ich durch die Gesellschaft wieder richtig Appetit.“

Bei dem gemeinsamen Frühstück gab es einen zusätzlichen Anlass zum Anstoßen: Renate Heß feierte an diesem 1. September ihren 80. Geburtstag. Stadträtin Demirbüken-Wegner nutzte die Gelegenheit, auch herzliche Glückwünsche im Namen des Bezirksamtes zu übermitteln: „Seit vielen Jahren unterstütze ich die Aktivitäten der Freunde alter Menschen. Über die Jahre ist eine Verbundenheit entstanden, denn wir verfolgen die gleichen Ziele. Hier engagieren sich alte Menschen, Freiwillige und hauptamtliche Mitarbeiter. Gemeinsam helfen wir, einsamen, alten Menschen wieder ins Leben zurückzufinden und Lebensfreude zu verspüren.“
PMBA


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