Wahlprüfsteine der Bürgerinitiativen!

Antworten der Parteien
Stellungnahme der Initiative Offene Nachbarschaft.

Wir bedanken uns für die ausführlichen Antworten der Parteien und stellen erfreut fest, dass fast alle Parteien die Verkehrsprobleme in größeren Zusammenhängen sehen in der eng vernetzten Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist erforderlich und wird von fast allen auch befürwortet.
Alle wollen einen attraktiven ÖPNV, attraktive Umsteigemöglichkeiten (mit entsprechenden Parkmöglichkeiten), den Ausbau der Fahrradinfrastruktur und den Ausbau der Lademöglichkeiten für Elektro-Autos.
Mittelfristig wird der zunehmende Anteil der Elektro-Autos zu einer wesentlichen Reduzierung der Lärm und Schadstoffbelastung im Straßenverkehr führen. –

Zwei Parteien allerdings (Grüne und Linke) haben sich das wohlklingende Ziel
gesetzt, Durchgangsverkehr durch Wohngebiete zu verhindern. Nur: Laut Flächennutzungsplan ist in Ortsteilen wie Hermsdorf nahezu die ganze besiedelte Fläche als Wohngebiet ausgewiesen. Wohngebiete sind auch die Hauptstraßen, auf die die Befürworter von Straßensperrungen den Verkehr verlagern wollen.
Auch wenn man Straßensperrungen und Straßenblockaden schicke Namen wie „Modalfilter“ oder „Kiezblocks“ gibt, führen sie doch zu insgesamt verkehrserhöhenden Ausweich- und Umfahrungsverkehr, der viel mehr Anwohner belastet als schützt. Der Verkehr nimmt dann insgesamt zu und nicht ab. Am
Stadtrand durchschneiden Straßensperrungen und –blockaden zudem -gegen den Willen der Bevölkerung- die gewachsenen Nachbarschaften zwischen Berlin und Brandenburg. –

Eine gute Politik ist es nicht, Vorschläge für Betonklötze auf unseren Verbindungsstraßen zu machen. Stattdessen wollen wir intelligente, kreative und unideologische Mobilitätskonzepte, die den Verkehr beruhigen und ihn nicht durch einen provozierten Dauerstau zulasten der Anwohner und aller Verkehrsteilnehmer in Emissionen ersticken.

Initiative Offene Nachbarschaft – www.offene-nachbarschaft.de
Kontakt: Dr. Helmut Bodensiek – Tel.: 030 404 48 15

PMM


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