Gartenarbeitsschule

Schulstadtrat besucht Ferienhortkinder bei der ersten Aussaat.
Die Gartenarbeitsschule Reinickendorf, im Billerbecker Weg 123a, ist seit dieser Woche wieder geöffnet und richtet sich in den Ferien mit zwei neuen Angeboten an Ferienhortkinder aus Reinickendorfer Schulen.

Zum Auftakt am Dienstag schaute Schulstadtrat Tobias Dollase den ersten Ferienkindern der Grundschule am Fließtal bei der ersten Aussaat über die Schulter. „Es ist schön zu sehen, dass hier nach längerer Corona-Zwangspause wieder Leben einkehrt. Die Kinder erfahren hier, woher Gemüse und Kräuter eigentlich kommen und wie lange es dauert bis geerntet werden kann. Dieses außerschulische Lernangebot ist wichtig, um die Verbindung zu Natur und Landwirtschaft spielerisch zu unterrichten“, sagte Dollase.

Gärtner Peter Wunderlich leitet die Kinder an und erklärt die Pflanzen. Zudem pflegt er das weitläufige Gelände und hat vieles angepflanzt, das nun geerntet werden kann.

Interessenten, die gern Kräuter oder Gemüse abholen möchten oder Schulen, die sich zu den aktuellen Ferienkursen anmelden wollen, können sich unter der Telefonnummer 0151 15074892 oder per E-Mail unter gartenarbeitsschule@reinickendorf.berlin.de melden.
Bildvergrößerung: Ferienhortkinder der Grundschule am Fließtal am Beet in der Gartenarbeitsschule.

1. Angebot: Radieschen im Schülerbeet
Die Kinder bereiten das Beet für die Aussaat vor, entfernen Unkraut und graben um. Sie ziehen Saatrillen und lernen dabei die notwendigen Pflanzabstände einzuhalten. Dabei erfahren sie, dass Pflanzen Platz zum Wachsen brauchen. Anschließend säen sie die Radieschensamen aus und verschließen die Saatrillen. Dabei lernen sie, was ein Samen ist und woraus er besteht. Erst das Gießen ermöglicht den Radieschen einen guten Start ins Leben. Zum Schluss dürfen die Kinder bereits ausgewachsene Radieschen verkosten. Nach vier Wochen kommen sie dann zur Ernte ihrer Radieschen zurück.

2. Angebot: Tee- und Heilkräuter
Die Kinder lernen verschiedene Tee- und Heilkräuter kennen. Anhand eines „Suchen & Finden“ Spiels lernen sie, wie die Kräuter aussehen, wie sie riechen und wie sie heißen. Zum Schluss werden die Teekräuter verkostet. Dafür dürfen die Kinder verschiedene Eistees testen. Am Geschmack sollen sie erkennen, um welches Teekraut es sich handelt. Hierzu gibt es vorab Vorbereitungsmaterialien, die von der Gartenarbeitsschule angefordert werden können.

Bildvergrößerung: v.l.n.r.: Tobias Dollase (Schulstadtrat), Peter Wunderlich (Gärtner), Conny Muschikowski (Horterzieherin) und Ferienhortkinder der Grundschule am Fließtal.
Bild: BA Reinickendorf

PMBA


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