Liebes KiezBlatt.de … Butcha?!

Das kann man sich ja gar nicht vorstellen ~ das ist ja unfassbar … usw. usf. lauten die Kommentare zu dem, was in Butcha passiert ist und in der Ukraine weiter passiert – WARUM eigentlich?

Nun, an dieser „Denke“ sind auch wir ein bischen Schuld ~ oder besser gesagt unsere Groß- und Urgroßeltern. Wir erinneren uns an die Antworten die wir auf unsere Fragen zum Krieg bekommen haben: „Darüber will ich nicht reden … !“ oder besser noch „Davon weiß ich nicht mehr viel!“
WARUM wohl? Jetzt, heute, mit unserem globalen TV, wissen wir´s, können wir es uns in etwa vorstellen.

Damals gab es viele „Butchas“ ~ auch hier bei uns in Brandenburg!

Meine liebe kleine dynamische, resolute und selbstbewusste Mutsch hat es von sich aus getan – sie hat uns von ihren Kriegserlebnissen erzählt und auf unsere Fragen geantwortet – von Ihren Erlebnissen berichtet, wie sie während der Bombadierung der Zivilisten in Berlin in ihrer, von einer Bombe getroffenen, brennenden Wohnung mit ihrer Schwester aus den Zimmern was retten wollten – die Schwester in´s Nebenzimmer ging, es dann krachte und der Zimmerboden mit ihrer Schwester im Feuer einstürzte.
Auch davon, dass in ihrem Dorf die Männer und Frauen zu ihr kamen: „Bitte, bitte kommen sie schnell die Russen …“ und schon machte sie sich auf den Weg um den Nachbarn zu helfen.

Und dann machte sie die Soldaten auf der Stelle so richtig fertig, schimpfte mit denen nicht gerade sehr leise und hat somit das Eine und das Andere verhindern können. Aber leider konnte sie zu der Zeit nicht überall sein und die „Butchas“ waren in vielen Brandenburger Dörfern Wirklichkeit.

Wie konnte sie helfen? Konnte sie zaubern?
Nein, ihr kamm der Umstand zugute, dass sie in ihrer Jugend bei ihren Eltern in Moskau aufgewachsen war und somit PERFEKT Russisch mit dem entsprechenden Mausauer DiALEKT sprach! – Also bedenke; Kriegszeit – russische Frau aus Moskau – das konnte zu dieser Zeit nur eine Frau eines Offiziers sein –
ALSO, NiCHTS WiE WEG – DAS WAR`S & DANKE!

Viele Nachbarn haben diesen mutigen Einsatz meiner Mutsch nie vergessen. Und das war für zig-Tausende, vor nicht einmal gerade 75 Jahren in Berlin/Brandenburg Alltag! Auch heute wird es in der Ukraine wieder solche Frauen und Männer geben – wünschen wir Ihnen viel GLüCK!

Soviel zu meinem KiezBlatt.de Leserbrief –
Ihr Tojo Dhark

PS –
Nie wieder Krieg – Keinem Deutschen mehr eine Waffe in die Hand …


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