Die BVV Reinickendorf hat am Mittwoch, den 11. Februar 2026, den Bebauungsplan XX-277a beschlossen und damit den Weg für weitere 340 Wohnungen in der Cité Foch freigemacht. Insgesamt sollen 715 neue Wohnungen entstehen. Während SPD, Linke und AfD dem B-Plan nicht zustimmten, bewies die FDP-Fraktion mit ihrer Zustimmung zum Bebauungsplan Cité Foch, dass sie Verantwortung übernimmt und konkret dazu beiträgt, dem Wohnungsmangel Berlins mit Neubau zu begegnen.
Der FDP-Fraktionsvorsitzende in der BVV Reinickendorf, David Jahn, zum Beschluss:
„Schon heute fehlen Berlin über 100.000 Wohnungen. Die Mieten steigen aufgrund des akuten Wohnungsmangels so stark wie in keiner anderen deutschen Stadt. Trotzdem leistet sich Berlin den Luxus, Neubauprojekte immer wieder zu blockieren. Wir schlagen konkret eine Randbebauung der Tempelhofer Brache sowie ein zusätzliches noch zu planendes Stadtquartier auf TXL vor. Die über 300 Wohnungen in der Cité Foch tragen zu einer Entlastung des Mietenmarkts bei. Wir sind bereit, Verantwortung für die Stadt zu übernehmen.“
Zur fehlenden Zustimmung zum Bebauungsplan von SPD, Linken und AfD merkt Jahn darüber hinaus an:
„Im Wahlkampf fordern SPD und Linke lautstark bezahlbaren Wohnraum, aber in der Praxis verhindern sie diesen. Mit der Begründung, dass ein Supermarkt fehle, stellt die SPD eindrucksvoll ihr mangelndes Verständnis für Eigenverantwortung und Marktwirtschaft unter Beweis. Und wenn die Linke fehlende Sozialwohnungen beanstandet, obwohl das Bauprojekt Bundesbediensteten vorbehalten ist, fragt man sich schon, ob man sich den Plan überhaupt angeschaut hat oder es den Linken letztlich doch nur um Symbolpolitik geht.“