Alt-Tegel

Das Bezirksamt Reinickendorf prüft die Einführung einer Parkraumbewirtschaftung in Alt-Tegel und großen Teilen Tegels.
Die FDP in der BVV Reinickendorf spricht sich gegen die aktuell vorliegenden Planungen aus. Zur kommenden BVV-Sitzung im Dezember bringen die Liberalen einen Antrag ein, um die Planungen zu stoppen.

„Parkraumbewirtschaftung in Tegel lehnen wir als FDP ganz klar ab“, so der stadtentwicklungspolitische Sprecher der FDP in der BVV, Andreas Otto. „Damit wird weder der Parkdruck beseitigt, noch ist es in wirtschaftlich angespannten Zeiten ein positives Signal an die Tegeler Wirtschaft und die Anwohnenden“, so Otto weiter.

David Jahn, Vorsitzender der FDP in der BVV Reinickendorf, ergänzt: „Seit Einführung der Kurzzeitparkzone in Tegel ist das Dauerparken nicht mehr möglich. Viele Besucherinnen und Besucher Alt-Tegels kommen aus anderen Reinickendorfer Ortsteilen. Wer Alt-Tegel besucht, parkt schon heute zumeist in den Parkhäusern im Tegel-Quartier oder den Hallen am Borsigturm. Eine über die Kurzzeitparkzone hinausgehende Bewirtschaftung wäre daher keine Unterstützung für die Anwohnerschaft in Alt-Tegel, zugleich aber ein Risiko für die kleinen Geschäfte vor Ort, die weniger Kundschaft fürchten.“

„Zu all diesen Maßnahmen wäre es wichtig, den öffentlichen Personennahverkehr insbesondere an Wochenenden attraktiver zu gestalten, um so die Menschen aus anderen Stadtteilen oder dem Umland zum Einkaufen nach Tegel zu locken“, so Otto.

Jahn abschließend: „Perspektivisch wird auch der Abschluss der Bauarbeiten an der U6 zu einer Reduzierung des Parkdrucks in Alt-Tegel führen. Die vorschnelle Einführung einer Parkraumbewirtschaftung in Tegel lehnen wir daher ab.


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