Torsten Einstmann

Eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, eine sichere Umgebung und die vielen Chancen, die mit der Schließung des Flughafen Tegels verbunden sind – Themen – die die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer seit Jahren und somit natürlich auch besonders das Reinickendorfer SPD-Mitglied Torsten Einstmann umtreiben.Der 55-Jährige lebt seit 15 Jahren mit seiner Familie in Reinickendorf. Im September tritt er für die SPD als Bundestagskandidat an, um sich dort, an Ort und Stelle, für die vielen Belange der Reinickendorferinnen und Reinickendorfer einzusetzen.

Starke Stimmen für Reinickendorf im Parlament
– für Abgeordnete, die wissen, wovon sie reden!

TXL-Gelände
„Für Reinickendorf wird es zum Beispiel darum gehen, die Nachnutzung des TXL-Geländes so zu gestalten, dass hier künftig gut gelebt, gearbeitet und auch erfolgreich geforscht werden kann“, sagt Einstmann. „Mit der Schließung des TXL gibt es ganz neue Perspektiven für den Bezirk.“ Mit dem geplanten Forschungs- und Industriepark könnten in den kommenden Jahren bis zu 15.000 neue Arbeitsplätze rund um das Flughafengelände entstehen. Die Beuth Hochschule mit 8.000 Studierenden, die in das ehemalige Terminalgebäude einziehen wird, bringt zudem mehr junge Menschen nach Reinickendorf. „Das ist eine Riesenchance“, sagt Einstmann.

„Kutschi“
Im Bundestag will er sich daher auch für Fördermittel für das Gebiet einsetzen. Rund 5.000 bezahlbare Wohnungen in klimaneutraler Bauweise sollen im neuen Wohnquartier am Kurt-Schumacher-Platz entstehen. Auch Schulen, Kitas, Sportanlagen und Einkaufsmöglichkeiten sind am „Kutschi“ geplant. Und rund 30 Hektar öffentliche Grünflächen, Spiel- und Stadtplätze. Einstmann fordert, dass die für das Quartier zur Verfügung stehenden Bundesmittel für Wohnungsbau und Arbeitsplätze eingesetzt werden. Für bezahlbare Mieten und barrierefreie Wohnungen soll zudem der soziale Wohnungsbau durch die Landesbaugesellschaften sorgen. „Das neue Quartier entlastet den Wohnungsmarkt in ganz Reinickendorf“, ist sich Einstmann sicher.

Sichere Stadt
Dass er sich für eine sichere und zukunftsfähige Stadt einsetzt, hat Torsten Einstmann bereits bewiesen. Zuletzt hat er in der Berliner SPD mehrere Initiativen auf den Weg gebracht, etwa zur besseren Ausstattung von Gesundheitsämtern, zur Verbeamtung von Lehrkräften in Berlin und für eine stärkere Polizeipräsenz in den Außenbezirken. „Die Menschen fühlen sich sicherer, wenn sie das Gefühl haben, die Polizei ist schnell vor Ort“, sagt Einstmann. „Deshalb ist es nicht nur in Mitte, sondern auch in Bezirken wie Reinickendorf wichtig, dass mehr Streifenpolizisten eingesetzt werden.“

Verkehrsanbindung
Dass die Außenbezirke nicht vergessen werden dürfen, ist eine wichtige Forderung des SPD-Bundestagskandidaten. Dabei spiele insbesondere auch die Verbesserung der Verkehrsanbindung eine entscheidende Rolle.
„Reinickendorf muss gut angebunden sein“, so der Sozialwissenschaftler, der derzeit im Bundesministerium für Arbeit und Soziales tätig ist.
Längst überfällig sei etwa die Verlängerung der U-Bahnlinie 8 bis hinein ins Märkische Viertel. „Rund 35.000 Menschen dort warten hier seit vielen Jahrzehnten auf eine schnelle und vor allem auch umsteigefreundliche Anbindung in die Innenstadtbezirke“, sagt Einstmann. Derzeit drängten sich in der Stunde 35 BVG-Busse und unzählige Autos durch das Viertel – eine starke Lärm- und Abgasbelastung für die Anwohner und eine hohe Belastung für die Umwelt. „Abhilfe würde ein neuer U-Bahnhof Märkisches Zentrum schaffen, der zur neuen Drehscheibe im Zentrum der Siedlung wird.“ Gemeinsam mit der SPD Reinickendorf setzt sich Einstmann seit mehreren Jahren für die Verlängerung ein, die Reinickendorf näher ans Zentrum rücken soll. „Der ÖPNV wird damit deutlich attraktiver für viele Reinickendorfer, die bislang hauptsächlich auf Busse oder den eigenen PKW angewiesen sind“, so Einstmann. Der Tunnel der U-Bahnlinie ist bereits jetzt auf 400 Metern Länge über den derzeitigen Endbahnhof Wittenau hinaus im Rohbau fertig. Um die Verlängerung voranzubringen will der SPD-Kandidat auch Bundesmittel heranziehen.
Der zweigleisige S-Bahnausbau zwischen Schönholz und Tegel und zwischen Frohnau und Oranienburg haben für ihn dabei ebenfalls eine Priorität. „Bislang können die Züge hier nur im 20-Minuten-Takt fahren, und das reicht nicht aus. Gerade auch, weil viele Pendler aus Brandenburg, die ins Berliner Zentrum wollen, über Reinickendorf in die Stadt kommen.“

Cité Guynemer
Überhaupt sei auf Bundesebene einiges für Reinickendorf zu erreichen, wie Einstmann betont.
Er nennt als Beispiel das Stichwort Cité Guynemer. Die Anwohner des Wohngebiets im Nordosten des Ex-Flughafens klagen seit Jahren über übelriechende Probleme. Weil die Abwasserleitungen in der Cité Guynemer völlig veraltet sind, stehen gerade nach starken Regenfällen immer wieder Fäkalien in den Häusern der Bewohner. Die Abwassersysteme entsprechen nicht den heutigen technischen Standards. Da es sich bei den Straßen allerdings um Privatstraßen handelt, sind die Berliner Wasserbetriebe nicht für die Abwasserprobleme zuständig, sondern die privaten Eigentümer. „Ein Problem, das seit Jahren vom CDU-geführten Bezirk verschleppt und durch Vergabe neuer Baugenehmigungen verschlimmert wird“, bemängelt Einstmann.
Eine langfristige Lösung könnte eine öffentliche Widmung der Straßen durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sein.

Liebe KiEZBLATT-Leserinnen & und -Leser, Sie sehen und Sie wissen es ja selber, dass unsere Reinickendorfer Probleme in ihrer Vielfalt eine starke Interessenvertretung brauchen. Eben Bürgerinnen & Bürger mit viel Herzblut, die sich, wie das SPD-Mitglied Einstmann, gerne für uns auf der Bundesebene einsetzen werden.
torsten.einstmann@spd-reinickendorf.de

 

 

 

 

 

 


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