ViP – Andreas Höhne ..

kkkk.15.2.vip.1.höhne.DSC07388_pp a a  Die ViP-Serie von Frau Mademann (1/2) (Teil 2)

Andreas Höhne –
Stellvertretender Bürgermeister sowie  Stadtrat für Jugend, Familie und Soziales

Andreas Höhne empfindet Reinickendorf als den schönsten Bezirk Berlins, in dem er seit fast 30 Jahren wohnt. Ihn interessiert die Vielfalt des Bezirkes von den dicht besiedelten innerstädtischen Wohnquartieren bis zur Natur im Tegeler Forst und den Lübarser Feldern.
Der gebürtige Berliner studierte Mathematik, Informatik und Germanistik auf Lehramt und Diplom, bevor er nach dem Zweiten Staatsexamen als Studienrat für Gymnasien und 21jähriger Tätigkeit in der EDV-Branche 2006 als Stadtrat die Abteilung Gesundheit und Soziales in Reinickendorf übernahm. Seit 2011 kam dann die politische Verantwortung als Stellvertretender Bürgermeister dazu sowie der neue Ressortzuschnitt Jugend, Familie und Soziales.
kkkk.15.2.vip.2.höhne.IMG_3994_pp Andreas Höhne richtet sein Hauptaugenmerk  dabei auf die dichtbesiedelten Quartiere in der Nähe der Nachbarbezirke, weil dort viele Menschen wohnen, die Hilfe und Unterstützung im privaten, sozialen und finanziellen Bereich benötigen. Reinickendorf ist ein wachsender Bezirk, in dem die Einwohnerzahlen seit Jahren steigen. Der Zuzug auch vieler großer Familien liegt an den zur Verfügung stehenden durchschnittlich größeren Wohnungen mit vergleichsweise günstigen Mieten.
Der Sozialstadtrat sieht es als seine vorrangige Pflicht an, Menschen zu helfen, die sich in sozialen Notlagen befinden. Für diese wichtige Aufgabe verwaltet er einen dicken Brocken, nämlich ca. 2/3 des Geldes, das insgesamt vom Bezirksamt ausgegeben wird.
Damit das Zusammenleben aller Bewohner im Bezirk möglichst reibungslos funktioniert, liegt Andreas Höhne das Thema Integration besonders am Herzen. Dabei sollten Verständnis für die Situation und Respekt vor dem Einzelnen wichtige Aspekte sein. Der Sozialstadtrat beantwortet die Frage nach seinem Lieblingsprojekt mit dem Begegnungsfest auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft. Das wird in diesem Jahr schon zum dritten Mal veranstaltet, war in den kkkk.15.2.vip.3.höhne.IMG_6905vergangenen Jahren von Anwohnern und Flüchtlingen gigantisch gut besucht und trägt sehr zum verständnisvollen Zusammenleben der Menschen bei. Damit Flüchtlinge menschenwürdig leben können, sieht es Andreas Höhne als notwendiges Ziel an, sie in Wohnungen oder allenfalls in kleinen Einrichtungen unterzubringen. Er spricht sich strikt gegen Unterbringung in Turnhallen aus.
Obwohl in der leerstehenden Heiligenseer Turnhalle „ nur 60“ statt 200 Menschen wie beispielsweise in der Turnhalle in Dahlem untergebracht sind, müssen schnellstens Alternativen gesucht werden. So drängt sich der Schreiberin die Frage auf, warum nicht die leerstehenden Räume der Schule in der Cité-Foch genutzt werden können, für die jetzt „bewohnende Hausmeister“ bezahlt werden?
Mehr über Andreas Höhne als Privatmann, seinen politischen Werdegang, über die Vertretung des Bürgermeisters, wenn dieser verhindert oder abwesend ist, sowie über die Bereiche Jugend und Familie können Sie in der nächsten Ausgabe (2/2) erfahren.

Foto 1: im Büro Rathaus Reinickendorf
Foto 2: Neujahrsempfang im Ernst-Reuter-Saal mit dem Fraktionsvorsitzenden Gilbert Collé und dem Vorsitzenden der Reinickendorfer SPD, Jörg Strödter
Foto 3: Bei der Eröffnungsveranstaltung zur Verlegung der Stolpersteine mit den aus Israel angereisten Angehörigen

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Fotos & Text: kkkk – Karin Brigitte Mademann / k.ult-made–fotos&mehr/ Kontakt:k.ult-made@gmx.de.


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