Fahrradstraße Edelhofdamm

Klarer Wunsch nach Veränderungen aus der Frohnauer Bevölkerung.
Eine Anwohner-Umfrage der CDU in Reinickendorf zur Zufriedenheit mit der Fahrradstraße im Edelhofdamm ergibt ein klares Bild. Das von der grünen Stadträtin Corinna Stephan initiierte Projekt hat sich nicht bewährt.

„Zwei Drittel der Anwohner sind der Auffassung, dass sich die Fahrradstraße im Edelhofdamm nicht bewährt hat. Es braucht politische Veränderung. Eine Straße, durch die man nicht fahren darf, die viele ausschließt und kaum verbindet, stärkt weder den Radverkehr noch den Verkehrsmix“, sagt Richard Gamp, der für die CDU in Frohnau für das Abgeordnetenhaus kandidiert.

In seinen Aussagen bezieht sich Richard Gamp auf über 450 Bürgerrückmeldungen, die die CDU im Rahmen einer Vor-Ort-Befragung und mehrerer Termine in Frohnau gesammelt hat.

Auch Rick Stellmacher, der Vorsitzende der örtlichen CDU in Frohnau, hält den derzeitigen Zustand der Fahrradstraße im Edelhofdamm für unzureichend. „Der Großteil der Frohnauer wünscht sich, dass die Straße auch wieder für umsichtigen Pkw-Verkehr geöffnet wird. Das wäre sogar ohne bauliche Maßnahmen möglich. Insbesondere nachdem die geplante Verlängerung der Fahrradstraße nach Glienicke nicht weiterverfolgt wurde und der Maßnahme der überregionale Anschluss fehlt, ist klar: Die Fahrradstraße hat sich nicht bewährt“

Im Oktober 2023 wurde der Edelhofdamm im Reinickendorfer Ortsteil Frohnau für 1,3 Millionen Euro zur Fahrradstraße umgestaltet. Ziel war es, den Radverkehr attraktiver zu machen und eine bessere Verbindung zwischen dem S-Bahnhof Frohnau und der Umgebung zu schaffen. Abgesehen von einem Bürgerspaziergang fand aber weder eine Bürgerbeteiligung noch eine Verkehrszählung zur Bedarfsermittlung statt. Daher gibt es Kritik an der Verhältnismäßigkeit und den Gesamtkosten.

Seit dem Umbau dürfen nur noch Anwohner oder Personen mit „berechtigtem Interesse“ den Edelhofdamm befahren. Gewohnte kurze Wege sind für viele Anwohner angrenzender Straßen nicht mehr nutzbar; bei Zuwiderhandlung drohen Bußgelder.
Durch die Einrichtung der Fahrradstraße kam es weiterhin aufgrund des Verdrängungseffekts auf umliegenden Straßen, beispielsweise auf dem Fürstendamm, zu erheblichen Verkehrsmehrbelastungen.

Eine geplante Verlängerung der Fahrradstraße nach Glienicke, um eine durchgehende Verbindung zwischen Berlin und Brandenburg zu schaffen, wurde dort nicht weiterverfolgt. Damit bleibt die Maßnahme in ihrer jetzigen Form unvollständig.

Aufgrund der großen öffentlichen Diskussion hat die Reinickendorfer CDU daher mit einer Bürgerumfrage die Anwohner der an den Edelhofdamm angrenzenden Straßen über ihre Erfahrungen mittels Briefkasten-Flugblättern befragt.

Richard Gamp und Rick Stellmacher wollen sich nun im Gespräch mit dem Rathaus Reinickendorf für eine pragmatische Lösung für den Edelhofdamm einsetzen. Über die weiteren Entwicklungen in dieser Angelegenheit werden die Anwohner zeitnah mit einem weiteren Bürgerbrief informiert.

CDU Reinickendorf
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