Waldseeviertel Anwohner fühlen sich verhöhnt

Die Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung fordert 03seit 2014 eine weitgehende Reduktion des Durchgangsverkehrs im Waldseeviertel. Die zuständige Bezirksstadträtin in Reinickendorf, Frau Katrin Schultze-Berndt, hat die Bürger durch ihre neuen, lächerlichen Baumaßnahmen weiter hingehalten, regelrecht verhöhnt und maßlos erzürnt. Denn es wurde lediglich an Symptomen herumgedoktert, anstelle wirkungsvolle Abhilfe zu schaffen. Die Bildergalerie im Anhang verdeutlicht den Hohn dieser Hinhaltetaktik auf satirische Art und Weise.

Der motorisierte Durchgangsverkehr im Waldseeviertel stellt ein großes Problem für die Anwohner dar. Dokumentierte Bürgerproteste reichen mehr als zwanzig Jahre zurück. Die Anwohner wollen endlich ihren Lebensraum zurückhaben.

Die Wohnstraßen im Waldseeviertel sind nämlich nicht dafür vorgesehen und auch baulich nicht dazu geeignet, den starken Verkehr aus dem Umland aufzunehmen. Insofern ist das Bezirksamt gefordert, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, damit der Durchgangsverkehr weitgehend unterbunden wird. Erst kürzlich hatten Anwohner auf einen schweren Motorradunfall am Waldsee aufmerksam gemacht, der vermutlich auf die Verkehrsüberlastung im Viertel zurückzuführen ist. Die Bürger nehmen die Bezirksstadträtin, Frau Katrin Schultze-Berndt, in die Verantwortung, für Verkehrssicherheit im Waldseeviertel zu sorgen.

Schon die Vorgänger der aktuellen Amtsträgerin, namentlich die Herren Martin Lambert und Michael Wegner, hatten sich letztlich ohne Erfolg dem Verkehrskonflikt am Waldsee gewidmet. Was wurde nicht schon alles seit den neunziger Jahren vergeblich durchgeführt: Ertüchtigung der Kreuzung Bundesstraße B96 / Kreisstraße K6501, Tempo-30-Zone im gesamten Waldseeviertel, Durchfahrverbot für LKW, Piktogramme auf den Straßen, Poller auf Bürgersteigen sowie zahlreiche Verkehrseinengungen. Es hat alles nichts gebracht – im Gegenteil: Im Laufe der Zeit nahm der Durchgangsverkehr immer mehr zu!

Die neuen Baumaßnahmen unter der Ägide von Frau Bezirksstadträtin Schultze-Berndt, die dem Waldseeviertel nun oktroyiert wurden, entschärfen den Verkehrskonflikt am Waldsee keineswegs. Die Bürgerinitiative für mehr Verkehrsberuhigung war von Anfang an skeptisch, dass die vom Bezirksamt Ende letzten Jahres angekündigten Maßnahmen wirksam sein sollen. Konkret wird der Bezirksstadträtin vorgeworfen, offenkundig unwirksame Maßnahmen ausgewählt und umgesetzt zu haben. Die Ortskenntnis der Anwohner aus den letzten zwanzig Jahren wurde dabei ausdrücklich nicht berücksichtigt und schlichtweg übergangen.

Die Evaluation dieser neuerlichen Baumaßnahmen soll Ende des Jahres im Verkehrsausschuss der BVV Reinickendorf stattfinden. Selig sei, wer glaubt, dass diese lächerlichen Maßnahmen eine nennenswerte Verringerung des Durchgangsverkehrs im Waldseeviertel zur Folge haben.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Karl Michael Ortmann
13467 Berlin
Mail: ruheort-waldsee@gmx.de                                   ..                          PMM


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