URBAN NATION präsentiert:

Virtual Reality versus Street Art? Neues „OneWall“-Projekt und Pop-Up Gallery des Berliner Street-Art-Trios „innerfields“ im Prenzlauer Berg
– Find the English version below –Das URBAN NATION MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART hat für das neueste „OneWall“-Projekt das Berliner Künstlertrio „innerfields“ eingeladen, eine Häuserfassade im Prenzlauer Berg zu gestalten. Mit „innerfields“ wird nun das 27. „OneWall“-Projekt von URBAN NATION realisiert.

Nachdem die letzten drei „OneWalls“ mit internationalen Street-Art-Größen wie Alfafa aka Nicolás Sanchez, Deih XLF und Shepard Fairey umgesetzt wurden, konnte für die aktuelle Kooperation ein lokales Künstlerkollektiv gewonnen werden.

Seit dem 4. Dezember arbeitet das Künstlertrio „innerfields“ an der 18 mal zwölf Meter hohen Fassadenwand in der Schwedter Straße 30. Die drei Berliner Holger Weißflog, Jakob Bardou und Veit Tempich sind für ihre medienkritischen Murals bekannt. Als scharfe Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen kommentieren sie die Digitalisierung zumeist zynisch.

Ob Smartphone- oder VR-Brillen-Motiv, auch das jüngst entstandene Mural bezieht eine klare Position zum Thema „New Media” und „Vernetzung”. Ihr Statement zur Entmenschlichung in der Welt und die unmittelbare Bildwirkung, können Besucher und Passanten ab heute in vollendeter Form erleben.

Seit 2008 sprayen und malen die drei Künstler in Berlin und in anderen europäischen Großstädten. „Wir verwandeln die stiefmütterlich behandelten Wände der Stadt in bunte Kunstwerke und platzieren gleichzeitig immer auch eine starke Message,” so Jakob Bardou, einer der Künstler.

Über die Projektreihe „OneWall“
Unter dem Motto „OneWall – eine Wand, eine Botschaft“ gestalten international bekannte und aufstrebende KünstlerInnen die Fassade eines Gebäudes an öffentlichen Plätzen in Berlin. Initiiert werden „OneWalls“ vom URBAN NATION-Museum, das unter der künstlerischen Leitung von Yasha Young regelmäßig Größen der internationalen Street-Art-Szene nach Berlin einlädt. So wird das Gesicht der Stadt durch urbane Kunst nachhaltig verändert. Jedes „OneWall“ vermittelt eine künstlerische Position: Die Künstler setzen sich mit der Umgebung auseinander und gestalten daraufhin ein individuelles Werk. 26 „OneWalls“ von internationalen Künstlern wie Onur (Schweiz), Don John (Dänemark), Shepard Fairey (USA), HERAKUT (Deutschland), Phlegm (Großbritannien), Li Hill (Kanada) und PixelPancho (Italien) sind bereits entstanden.

„Das ‚OneWall‘-Projekt ist ein total wichtiger Bestandteil der Arbeit von URBAN NATION“, so Yasha Young, Künstlerische Museumsdirektorin. „75 Prozent unserer Kunst ist nämlich nach wie vor auf der Straße zu finden. Weitere 25 Prozent archivieren und stellen wir im Museum aus.“

Weitere Informationen zu URBAN NATION finden Sie unter www.urban-nation.com

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