Steganlage im Tegeler Fließ


Grundhafte Erneuerung der Steganlage im Tegeler Fließ

Im Zeitraum von Oktober 2015 bis Februar 2016 wurde die Steganlage im Tegeler Fließ unweit der AEG-Siedlung komplett erneuert. Sie führt durch ein kleines Moorgebiet und stellt auf rund 280 Meter Länge eine Verbindung zwischen der Straße am Freibad und dem Dorf Lübars dar. Am 22. Februar wurde sie nun für Spaziergänger von Bezirksbürgermeister Frank Balzer und Baustadtrat Martin Lambert offiziell wiedereröffnet. In den 1980er Jahren wurde die alte Steganlage komplett aus Holz errichtet. Doch durch die ständig wechselnden Wasserstände und die immer häufiger auftretenden Überschwemmungen war die reine Holzkonstruktion vor allem im Bereich ihrer Bodenverankerung verfault. Eine Reparatur wäre zu aufwändig gewesen, und so entschied man sich für einen kompletten Neubau.

Bildvergrößerung: Bezirksbürgermeister Frank Balzer (l.) und Baustadtrat Martin Lambert auf der neuen Steganlage.

 Nach dem Abriss der alten Stegkonstruktion Anfang November 2015 wurde die neue Anlage durch die Holzfirma Hartmann Ingenieure GmbH und dem Stahlbauunternehmen Züblin Wasserbau GmbH aus Stahl und Robinienholz neu gebaut: 252 einzelne Stahl-Schraubfundamente verankern die Brücke bis zu 6,5 Meter tief im Boden. Unterzüge aus Stahl machen die Konstruktion haltbarer, und ganz oben vervollständigt die Beplankung aus Robinienholz von insgesamt 590 Quadratmetern die Steganlage. Ein Geländer ist nicht notwendig, und so haben alle Spaziergänger freie Sicht auf die Landschaft. Auch eine Aussichtsplattform mit Sitzelement und so genanntem „Seniorenbügel“ als Hilfe zum Hinsetzen und Aufstehen wurde installiert. Die gesamte Anlage ist durch holzgepflasterte Rampen behindertengerecht. Die Baukosten betrugen insgesamt 385.000 Euro und wurden komplett aus Bezirksmitteln finanziert.
Bezirksbürgermeister Frank Balzer (r.) und Baustadtrat Martin Lambert gaben die neue Steganlage für Spaziergänger und Wanderer frei.Bild: Ba Rdf
Bezirksbürgermeister Frank Balzer (l.) und Baustadtrat Martin Lambert auf der neuen Steganlage. Bild: BA RdfPM
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