Siedlungen an den ÖPNV anschließen

Eine direkte Busverbindung von Lübars zum Märkischen Zentrum fordert die CDU-Fraktion in der März-Sitzung der Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung.

Die Lübarser Bezirksverordnete und baupolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Ute Kühne-Sironski, erläutert den Vorschlag: „Entlang der Quickborner Straße und des Alten Bernauer Heerweges sind in den vergangenen Jahren viele neue Häuser entstanden und zukünftig ist hier mit noch mehr Neu-Lübarsern zu rechnen. Schon seit langem fordern die Bewohner der neuen Siedlungen einen Anschluss an den ÖPNV, denn die nächsten Haltestellen befinden sich im Dorf Lübars oder an der Familienfarm am Rande des Märkischen Viertels. Das bedeutet teilweise einen Fußweg von anderthalb Kilometern. Das halten wir für nicht länger zumutbar.“

Der Fraktionsvorsitzende Stephan Schmidt unterstützt die Forderung: „Es gab schon mehrfach Ansätze um das Problem zu lösen. Aber die Verlängerung einer Buslinie aus dem Märkischen Viertel scheiterte immer am Platz für eine notwendige Wendekehre. Nach der Instandsetzung der Straße Alt-Lübars zwischen Quickborner Straße und Zabel-Krüger-Damm sehen wir aber eine Möglichkeit zur Durchbindung einer Buslinie. Damit besteht sogar die Möglichkeit, Lübars direkt mit dem Märkischen Zentrum zu verbinden. Das hätte einen echten Mehrwert, auch für die übrigen Lübarser und Waidmannsluster Bürgerinnen und Bürger.“

Welche Buslinie dafür die beste Lösung darstellt, soll nun die BVG mit eigenen Untersuchungen klären. „Wir hoffen aber auf die Einrichtung dieser Linie noch in diesem Jahr“, so Schmidt.

PM

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