Regenbogenflagge am Rathaus Reinickendorf

Die Regenbogenfahne als weithin sichtbares Symbol für Vielfalt, Freiheit und das Recht auf Selbstbestimmung jedes einzelnen Menschen wird am Sonnabend, 15. Juli, um 10 Uhr vor dem Reinickendorfer Rathaus gehisst. Zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie erklärt Bezirksbürgermeister Frank Balzer: „Dies ist ein Zeichen für ein modernes und weltoffenes Reinickendorf. Gerade in Zeiten, in denen Gewalt, Hass und Homophobie um sich greifen, werben wir für ein tolerantes Miteinander und unterstützen gern diese weltweite Aktion.“

Vom 15. bis 22. Juli dürfen – rund um das lesbisch-schwule Stadtfest und den Berliner Christopher Street Day (CSD) – an öffentlichen Gebäuden in Berlin die Regenbogenfahnen wehen. Da der Bezirksbürgermeister am Sonnabend aus terminlichen Gründen verhindert ist, hat er seinen Stellvertreter Uwe Brockhausen gebeten, die Zeremonie der Flaggenhissung am Sonnabend vor dem Rathaus Reinickendorf vorzunehmen.

Rund eine Million Menschen werden auch in diesem Jahr bei der CSD Parade in Berlin für die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgendern, Inter- und Bisexuellen erwartet. Der Christopher Street Day ist ein weltweit stattfindender Straßenumzug, auf dem für Gleichberechtigung demonstriert wird. Der Tag ist nach einer Straße in New York benannt, die in den 1970er-Jahren Zentrum der Schwulenbewegung war und in der sich damals zuerst Widerstand gegen willkürliche Diskriminierung von Homosexuellen formierte.

PMBA


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