Leser-Mail > Erschossene Wildtiere

Wieder einmal wurde, mit dem bei Rostock ausgebüchsten Grant-Zebra, ein gefährdetes Wildtier in Deutschland niedergemetzelt. Vor nicht allzu langer Zeit wurde ein besonders stark gefährdeter, freilebender und eigentlich geschützter

Flachland-Wisent in Brandenburg erschossen. Rothirsche werden in kleinen Reservaten gehalten, und bei Verlassen eben dieser Gebiete konsequent eliminiert.
Schon leidet diese Art unter Gendepression, d.h. ihr Genpool schrumpft dramatisch.

Anderen Tierarten wie Mufflon, Rebhuhn oder Wachtel geht es kaum besser.

Besonders viele Arten sind durch die stetig wachsende Zahl bzw. Größe von Windkraftanlagen in ihren Beständen akut gefährdet, was die ständig sinkenden Zahlen von Rotmilan, Mäusebussard, Großtrappe, Fledermäusen usw. belegen.

Das zahme Grant-Zebra (zum Thema „ausgebüchst„)hätte sicher leicht eingefangen werden können.

Der Wisent hat in Westdeutschland lediglich ein relativ kleines Gebiet wo er frei leben kann, der Rest befindet sich für Mitteleuropa in Polen.

Anscheinend will der Mensch gegenüber Wildtieren in absoluter Sicherheit leben. Nur wer ohne Respekt gegenüber den Wildtieren lebt, wird niemals in einer wie auch immer gearteten Sicherheit leben. Da helfen auch die von Politikern in Sonntagsreden gehaltene Meinung nach Erhalt und Mehrung der Biodiversität nichts, wofür insbesondere Andere zu sorgen hätten.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd B.

https://www.zdf.de/wissen/terra-xpress/ein-leben-fuer-bio-und-jagdszenen-im-eigenen-garten-100.html

Wildtierschutz Deutschland e.V.
www.wildtierschutz-deutschland.de

Viele freundliche und tierfreundliche Grüße
Ihr Team von – Zwangsbejagung ade
www.zwangsbejagung-ade.de


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