KiEZBLATTFrageBVV 090 – „Rathaussturm“

Der 11.11.-11.11 Uhr gab wieder Anlass zu folgender Frage: Wie steht Ihre Fraktion zum Brauchtum „Rathaussturm“?
Reinickendorf hat eine auch sozial sehr stark engagierte aktive Karnevals-gesellschaft die sich auf ihre „Kappe“ den Erhalt und die Pflege des Karneva-listischen Brauchtums geschrieben hat. Sollten nicht solche vor Ort agierenden Vereine hier in unserem Reinickendorf eingebunden werden statt sie
märkische Traditionen in anderen Bezirken umsetzen zu lassen?

ANTWORT > CDU-Fraktion
Wir sind grundsätzlich sehr offen für jegliches ehrenamtliches Engagement in Reinickendorf, das Bezirksamt unterstützt dieses beispielsweise über sein Ehrenamtsbüro. Erst kürzlich hat der Bezirksbürgermeister Frank Balzer mit Fördermitteln des Senats und bezirklichen Mitteln die Öffentlichkeitsarbeit des Ehrenamtsbüros neu ausgerichtet und entwickelt. So wirbt das Ehrenamt künftig mit modernem Logo, dem Slogan „Miteinander füreinander da“ und einem frischen Corporate Design. Außerdem verfügt das Ehrenamtsbüro nun über eine eigene Website (www.ehrenamt-reinickendorf.de), ist mit landes- und bundesweiten Datenbanken für aktuelle Vermittlungsangebote verbunden und kann gezielt Fort- und Weiterbildungskurse anbieten. Mit einer Plakat-Kampagne wird derzeit an 75 Haltestellen der BVG um dringend benötigten Nachwuchs in Reinickendorfer Vereinen und Hilfsorganisationen geworben. Über die jetzt gestartete Plakataktion hinaus wurden sechs Kurzfilme mit lokalen Helden des Ehrenamtes gedreht. Die Filme sind ab sofort auf der Website des Ehrenamtsbüros, einem neu eröffneten YouTube-Channel und dem Facebook-Angebot des Bezirksamtes sowie 2020 im Kino zu sehen sein.

ANTWORT > AfD-Fraktion
Die AfD-Fraktion begrüßt es, dass auch in unserer Stadt und in Reinickendorf Karnevalsvereine existieren, die die historischen Bräuche aufrechterhalten. Für das Ausleben des traditionellen „Rathaussturms“ eignen sich unserer Auffassung jedoch am ehesten kabarettartige Theateraufführungen im Rahmen der Karnevalsveranstaltungen, jedoch ohne Einbeziehung der echten Mandatsträger oder öffentlicher Gebäude, um den Arbeitsbetrieb der Verwaltung nicht zu belasten.


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