Hehlerware und illegaler Handel

An allen vier Sonntagen im Januar wurden auf den drei Trödelmärkten in der Markstraße erfolgreiche Einsätze gegen illegalen Handel durchgeführt.

Im Fokus standen vor allem der Umschlag von Hehlerware, Produktfälschungen, Neuwaren und FSK18-Ware (also Medienartikel, die nicht an Minderjährige verkauft werden dürfen).

Die Einsätze erfolgten im Verbund der Ordnungsämter Reinickendorf und Mitte sowie der Polizei. An allen Sonntagen wurden Rechtsverstöße festgestellt. Insgesamt wurde in 11 Fällen Hehlerware sichergestellt, in 5 Fällen Ermittlungen wegen Produktfälschungen eingeleitet, in 18 Fällen der Handel mit Neuware unterbunden und in 4 Fällen die offene Auslagen von FSK18-Waren beanstandet. Darüber hinaus konnten Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht und unerlaubter Waffenbesitz geahndet werden.

Bezirksstadtrat Sebastian Maack beurteilt die Situation rund um die Flohmärkte folgendermaßen: „Die vier Einsätze waren ausgesprochen erfolgreich und belegen die exzellente Zusammenarbeit von Ordnungsamt und Polizei. Erschreckend ist, dass wir auch beim vierten Einsatz in Folge und einer inzwischen deutlich geringeren Anzahl von Marktständen erhebliche Verstöße feststellen konnten. Dies zeigt, dass es sich hier nicht um klassische Flohmärkte handelt, sondern um Anziehungspunkte für Kriminelle aus ganz Europa. Dies werden wir dauerhaft nicht akzeptieren. Ich danke allen Einsatzkräften der Ordnungsämter und der Polizei für die hervorragende und engagierte Arbeit.“
PMBA – kb168m


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