Die Wasserbüffel –

– können wieder besucht werden!
Bereits zum vierten Mal hintereinander kommen die Wasserbüffel zurück nach Reinickendorf: Seit Mai 2018 grasen wieder sechs Büffelbullen im Alter von 2-4 Jahren auf den Wiesen östlich und westlich der Egidybrücke.

„Durch wechselnde Bodenfeuchte und schlechte Befahrbarkeit ist das Mähen der Wiesenflächen mit Maschinen sehr aufwändig und kostenintensiv. Die Beweidung mit den Büffeln ist die geeignete Alternative und somit sowohl aus ökologischen als auch ökonomischen Gründen einem maschinellen Mähen vorzuziehen. Ein positiver Nebeneffekt dabei ist auch, dass die Büffel zu Publikumslieblingen und zu einem beliebten Ausflugsziel in Reinickendorf geworden sind. Hier wird Naturschutz erleb- und sichtbar gemacht“, so Bezirksbürgermeister Frank Balzer.

Das Weidegebiet der Büffel umfasst zurzeit knapp 14 Hektar und wird vom Landschaftspflegeverband Spandau betreut. Partner seitens des Landes Berlin sind die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie der Bezirk Reinickendorf. Für den Zeitraum 2018 bis Ende 2020 betragen die Kosten insgesamt ungefähr 78.000 €, von denen die Senatsverwaltung gut 60 Prozent trägt.

Die Wasserbüffel werden wieder auf den Wiesen östlich und westlich der Egidybrücke grasen. Besonders gut sind sie von den Informationstafeln aus zu sehen, jedoch ziehen sich die großen Tiere zur Ruhe auch gerne in die Weidengebüsche zurück. Die Büffel gelten als sehr gutmütig, dennoch sollten Besucher ihnen nicht zu nahe treten und die Sicherheitshinweise beachten. Die Besucher der Wasserbüffel werden gebeten, das Naturschutzgebiet nicht abseits der Wege zu betreten, sondern nur die ausgewiesenen Aussichtsplätze zu nutzen.

Ausgedehnte Wiesen, Erlenbrüche und Grauweidengebüsche säumen das Fließ und bilden Lebensräume für zahlreiche seltene und geschützte Tier- und Pflanzenarten. Aufgrund der Bedeutung für den Natur- und Artenschutz wurden die Wiesen Tegeler Fließ als Naturschutzgebiet ausgewiesen und sind Teil des NATURA 2000-Gebietes Tegeler Fließ. Das Pflege- und Entwicklungskonzept sieht die Entwicklung von baum- und strauchfreien Niederungswiesen vor. Neben der natur- und artenschutzrechtlichen Bedeutung ist ein intakter Naturhaushalt auch im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes zu sichern. PMBA


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