Auszüge aus einer PM-Mail – …Die AfD-Fraktion Reinickendorf hat von Mai bis Juni rund 680 portofreie Postkarten rund um das Waldseeviertel verteilt; mit Ihnen ist abgefragt worden, ob angesichts der unzumutbaren Verkehrslage rund um das Waldseeviertel die Anwohner lieber die Lösung „Modalfilter“ oder zeitlich beschränkte Einfuhrverbote in Else-/Schildower Straße wünschen. Aufgrund der verwendeten Technik „Response Plus“ ist ein Kopieren und Weitergeben der Postkarten nicht möglich gewesen, insofern konnten Rücksendungen nicht durch weitergeleitete kopierte Postkarten verfälscht werden. Wir haben 5 Postkarten zurückbekommen, die sich nicht zum Thema äußerten. Auf 4 Postkarten wurde vermerkt, dass man für keine der beiden Möglichkeiten sei, sondern eine freie Durchfahrt wünsche. 48 Anwohner haben sich für die Modalfilter entschieden, 42 für zeitlich begrenzte Einfahrtsperren. 7 Antwortende, die sich für Modalfilter entschieden haben, haben in einem Kommentar zugeschrieben, dass sie der Meinung sind, die Einfahrtsperren seien nicht kontrollierbar. Uns zeigt dies, dass die Anwohnerschaft in der Frage der Vorgehensweise weiterhin praktisch 50 zu 50 gegenüber den beiden Möglichkeiten stehen, offensichtlich aber auch durch die Sorge, dass die von der AfD-Fraktion präferierte Lösung der zeitlich begrenzten Einfahrtsperren nicht kontrollierbar sei. Da sich beim Thema Modalfilter nicht wirklich Bewegung zeigt und nach Meinung der AfD-Fraktion diese Lösung auch schwere rechtliche Probleme aufwirft, werden wir uns nach den Sommerferien erneut mit konkreten Vorschlägen zur Kontrolle von möglichen Einfahrtsperren an die Anwohner wenden. Wir werden auch im Rahmen einer Bürgerveranstaltung versuchen, die Gräben, die sich zwischen den verschiedenen Anwohnergruppen gebildet haben, zumindest zu verkleinern. Wir freuen uns auch, dass so viele Antwortende ihren Namen mit auf die Karte gesetzt haben, dies zeigt, dass erfreulicherweise mit „Offenem Visier“ bei den Anwohnern geworben wird….

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