4. Reinickendorfer Seniorenparlament

Seniorenparlament bvv 15 0005 a Massoud Jamshidpour VorsitzenderZur Sitzung des 4. Reinickendorfer Seniorenparlaments.
Den Vorsitz und die Leitung der Veranstaltung hatte Herr Jamshidpour (li), der leider verbal sehr schlecht rüberkam, was sicherlich nicht nur an der Saalakustik sondern auch der ausgesteuerten Technik geschuldet sein konnte.

Auch war die angesetzte Zeit mit Tehmen so vollgepackt, dass nicht alle Redner -lt. Programm- „zum Zuge“ kamen.

Seniorenparlament 15 bvv 0016 Balzer 1000 aNach den einleitenden Worten von Herrn Dr. Lühmann, Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung, berichtete Bezirksbürgermeister
und Bezirksstadtrat der Abteilung Liegenschaften, Finanzen, und Personal Herr Frank Balzer über den Haushalt 2016/2017, Flüchtlinge und über Baumaßnahmen im Bezirk.
Wir zitieren z. B. wie folgt:
… zum Haushalt – wir die Einrichtungen auf dem bestehenden Niveau so weiterführen können wie bisher … wir haben ca. 1.700 Flüchtlinge mit einer guten Willkommenskultur in 3 Einrichtungen – Reinickendorf hat keine Reserveflächen, an der gesamten Informationskultur kann noch gearbeitet werden, wie viele noch kommen ist nicht bekannt, unsere Flüchtlinge kommen alle aus dem Balkan … die Residenzstraße wurde in ein Förderprogramm mit ca. 2-3 Millionen pro Jahr für Verbesserung im öffentlichen Bereichen und Steigerung der Aktraktivität der Resi, der Infrastruktur aufgernommen … Einkaufscentrum „City Foch“ – Abriß in diesem Jahr, bekommen 300 neue Wohnungen … Tegel hat neuen Eigentümer vom ehem. Herti-Haus und dem gesamten Tegel-Center mit geplanten Baumaßnahmen ab dem nächsten Jahr mit der Absicht deutlich mehr Qualität in die Geschäfte zu bringen sowie ein Kaufhaus-Warenhaus zu etablieren. Die Immobilie gehörte einem spanischen Fond, der es nur gekauft hatte, um es liegen zu lassen bis eine Wertsteigerung erzielt werden kann – selbst auf Bemühungen von mir, Herrn Brockhausen, Herrn Lambert erfolgten nicht einmal Antworten – diese Investition wird eine Qualitätssteigerung Tegels nachsichziehen.

Seniorenparlament 15 bvv 0031 Schultze-Berndt 1000 aEs folgte der Bericht aus dem Bezirksamt in Sachen „Kulturelle Angebote“ für die Seniorinnen und Senioren Frau Katrin Schultze-Berndt, Bezirksstadträtin der Abteilung Schule, Bildung und Kultur.
Wir zitieren z. B. wie folgt:
… Bibliotheken Angebote von Büchern in Großdruck und Hörbüchern … ein Mobiler Bücherservice der Bibliotheken, kostenloser Hol- und Bringservice … Bibliothek am Schäfersee mit einer wunderschönen Leseterrasse …Bücherbus erneuert … Volkshochschule EDV/internet Seniorenkurse … Lunchkonzerte im Tegel-Center von der Musikschule jeden Dienstag 13 Uhr … Museum Reinickendorf mit dem ältesten „Kühlschrank“, Erinnerungswerkstatt, ehrenamtliche Mithilfe möglich.

Für den erkrankten Bezirksstadtrat der Abteilung Jugend, Familie und Soziales und stellv. Bürgermeister, Herrn Andreas Höhne, berichtete der Bezirksstadtrat der Abteilung Seniorenparlament 15 0034 Brockhausen 1000 aWirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste Herr Uwe Brockhausen in Sachen „Soziales und Flüchtlingssituation“ sowie in eigener Sache über Gesundheitsförderung für ältere Menschen in Rdf .
Wir zitieren z. B. wie folgt:
… Verstärkung von wohnraumnahen Angeboten für Seniorinnen und Seniroren … einer Idee der Grünen einen „Innovationskreis Pflege“ zu organisieren wie man Pflegeangebote -stationär oder ambulant neu organisieren kann z. :B. Essenqualität usw. da bin ich sehr offen … Flüchtlinge Reinickendorf – hat ein tolles tolerantes Netzwerk – aber es gilt in all den Problemen auch einen Punkt zu berücksichtigen : Es gibt nicht nur Flüchtlinge in Reinickendorf es gibt auch viel Bürgerinenen und Bürger, die ebenfalls auf unsere Unterstützung, auf unsere Angebote und Hilfe angewiesen sind und das ist auch ein Gradmesser, das so auzubalancieren, dass wir allen gerecht werden und das verstehe ich auch als meine Arbeit … wo ehrenamtliche Arbeit geleistet wird, sollte diese tunlichst nicht behindert sondern unterstützt und gefördert werden … Dominikuskrankenhaus „Tag der offenen Tür“ am 26.09..
Ergänzend hier seine persönliche Stellungnahme wie folgt:
„Es ist großartig, dass unsere Seniorinnen und Senioren so aktiv und engagiert im Seniorenparlament vertreten sind und die Belange unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger wahrnehmen.
Wir müssen uns gehörig anstrengen, wenn wir in unserer Gesellschaft den demografischen Wandel und die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft erfolgreich bestehen wollen.
Fragen wie zum Beispiel der Gesundheit, der Mobilität, der behindertengerechten Wohnverhältnisse, einer wohnortnahen Versorgung oder auch attraktiven Freizeigestaltung stehen dabei mit im Vordergrund.
Unser Ziel ist es, dass sich unsere Seniorinnen und Senioren auch in Zukunft in unserem Bezirk wohlfühlen und gut leben können. Dies wird in vielen Bereichen ein Umdenken auf allen Ebenen der Politik erfordern.
Bei unserer Arbeit im Bezirksamt besteht ein Schwerpunkt in der Information und Beratung über Fragen der Gesundheit im Alter. Unsere Gesundheit ist eine elementare Voraussetzung dafür, ein glückliches, selbstbestimmtes und aktives Leben führen zu können.
In diesem Sinne wünsche ich unseren Seniorinnen und Senioren viel Gesundheit und natürlich alles Gute für die Zukunft.“

Seniorenparlament 15 Kuhnt 0042Als Letzte berichtete aus dem Fachbereich Senioren des Bezirksamtes Frau Sabine Kuhnt, Leitung des Fachbereichs Senioren in Sachen Seniorenfreizeitstätte und Interkulturelle Öffnung der SFS Rdf.

 

 

 

 

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