Mobile Polizeiwache im Märkischen Viertel

Eine von fünf neuen mobilen Polizeiwachen wurde am Freitagvormittag vor dem Märkischen Zentrum in Reinickendorf (Wilhelmsruher Damm) der Öffentlichkeit vorgestellt. Um die Sicherheit in Berlin zu erhöhen, soll die Polizeipräsenz auf den Straßen verstärkt werden – vor allem an Orten mit hoher Kriminalitätsrate oder großem Publikumsverkehr.

Bezirksbürgermeister Frank Balzer begrüßte Innensenator Andreas Geisel und Polizeipräsidentin Barbara Slowik, die die neuen Polizeibusse außer im Märkischen Viertel auch am Nollendorfplatz, in Staaken/Heerstraße, dem S-Bahnhof Schöneweide und an der Warschauer Brücke präsentierten.

Bezirksbürgermeister Balzer zeigte sich erfreut, dass nach Jahren des schmerzlichen Personalabbaus in der Berliner Polizei nun ein zusätzliches Instrument zur Verfügung stehe, um mit mehr Präsenz für Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum zu sorgen. „Das war eine langjährige Forderung von uns. Es darf aber nur ein erster Schritt sein. Denn wirklichen Erfolg verspricht nur, wenn im zweiten Schritt für die mobilen Wachen nicht mehr Personal aus dem zuständigen Polizeiabschnitt abgezogen wird, sondern zusätzliche Kräfte bereitgestellt werden.“

Frank Balzer hofft, dass die mobile Wache, die auch im Nachbarbezirk Pankow zum Einsatz kommen soll, möglichst häufig auf Reinickendorfer Straßen zu sehen sein wird. Die vor Ort in wechselnden Einsatzstärken eingesetzten Polizeibeamten werden sowohl als Ansprechpartner direkt am Fahrzeug (ein speziell umgerüsteter Sprinter von Daimler Benz, dessen Ausstattung auch eine Anzeigenaufnahme ermöglicht) als auch als Fußstreife im Umfeld der Wache eingesetzt. Nach ersten Erfahrungen sollen später Anpassungen hinsichtlich der Einsatzorte und -zeiten sowie des Personaleinsatzes erfolgen.

Die Mercedes Sprinter sind mit beleuchteter Markise, Klimaanlage, Drucker, Kühlbox, Funk, Notebook mit Anbindung ins Polizei-Datennetz und Scanner ausgestattet. Kosten insgesamt rund 500.000 Euro. PMBA – kb160


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