Ausbildungsplätze –

In Berlin feheln über 1.600 Ausbildungsplätze. Bettina König erklärt hierzu:“Die Unternehmen in Berlin müssen dringend mehr ausbilden. Die Zahl der Ausbildungsplätze reicht nicht aus, um allen Jugendlichen in Berlin eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu geben. … “ PMM

2 Gedanken zu „Ausbildungsplätze –

  1. Frau Paula hat in meinen Augen vergessen: In der erwähnten Statistik von Frau Bettina König geht hervor, es sind 4.606 unbesetzte Ausbildungsstellen. Vielleicht sollten sich Neu-Abgeordnete der SPD lieber dafür einsetzen, dass diese auch mit „Leben“ besetzt werden oder die Hintergründe der Nichtbesetzung zu ergründen – auch im Öffentlichen Dienst, z.B. dreimalige Bewerbungsverlängerung bei der Berliner Polizei, Feuerwehr, Bürgerämter, Jugendämter usw. – anstatt sachgrundlose Forderungen als Sprecherin für Aus- und Weiterbildung zu stellen. Das hilft weder den Handwerksbetrieben noch den Bewerbern…auch nicht der SPD!
    Übrigens nur der Richtigkeit wegen: die Statistik der Arbeitsagentur liefert in der Statistik vom August 2017 unter ‚Zugang seit Beginn des Berichtsjahres‘ den Hinweis 01. Oktober bis Ende September des folgenden Jahres.
    Dank an Frau Paula, habe das erwähnte Wortprotokoll gelesen.

  2. Werte Frau König,
    als Sprecherin für Aus- und Weiterbildung der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus sollten Sie viel mehr Sorgfalt in Ihre Pressemittelungen bringen:
    1) Die Zahl von, Zitat:“…über 1.600 Ausbildungsplätze fehlen…“, bezieht sich ja wohl auf den Ausbildungsstellenmarkt der Arbeitsagentur. Wenn Sie die Fußnote in dieser veröffentlichen Statistik gelesen hätten, dann sollten Sie wissen „01.Oktober bis Ende des folgenden Jahres“ und somit nicht der 31. August!
    2) Anklagende Äusserungen, Zitat:“…die Unternehmen….“ helfen auch nicht den zukünftigen Nachwuchskräften. Konkretisieren Sie bitte „Unternehmen“. Wie viele landeseigene Unternehmen haben für dieses Ausbildungsjahr ihre Kapazitäten erhöht? Man bedenke, z.B. die Polizei mußte in die 3. Verlängerung gehen, da die Stellen nicht besetzt werden konnten!
    3) Sollten Sie bei der 6. Sitzung des Ausschusses für Integration, Arbeit und Soziales am 11. Mai 2017 nicht anwesend gewesen sein, so sollten Sie einmal das Wortprotokoll lesen. Dort hatten Vertreter vom UVB und der Regionaldirektion Interessantes zu berichten (im Rahmen der Jugendberufsagentur).
    4) Für Reinickendorf arbeitende Abgeordnete sollten Sie wissen: Das Bezirksamt hatte 961 Bewerbungen und nur die, Zitat:“22 besten Bewerber…“ haben sich durchgesetzt. Das ist eine Ausbildungsquote von 2,29% für das neue Ausbildungsjahr. Bedenkt man, in den nächsten 5 Jahren werden altersbedingt (und wohlverdient) 30% der Beschäftigten in Reinickendorf ausscheiden, dann werden diese 30% in 13 Jahren erst wieder ersetzt sein…falls Reinickendorf keinen Bevölkerungszuwachs erfährt!
    5) 2003 arbeiteten in Bezirk und Land noch rund 40 Landesbedienstete pro 1.000 Bewohner, 2017 nur noch knapp 30. Im selben Zeitraum stieg die Einwohnerzahl Berlins um fast 300.000 Menschen. In Land und Bezirke geht bis 2023 jeder Vierte in Rente!
    Verantwortlich: SPD geführte Regierung unter „bis es quietscht-Wowereit“ und „wir machen alles besser-Müller“. Zwar hat der Rot-rot-grüne Senat eine „Trendwende“ beschlossen (so steht es jedenfalls in Ihrem Koalitionsvertrag). Nur stellt sich die Frage, ob die Nachbesserungen gelingen und ob das Personal ausreicht, um mit dem Bevölkerungszuwachs Berlins mitzuhalten, denn 2016 konnten nur für 80% der Stellen Personal gefunden werden!
    6) Dafür das Sie selbst keine Duale-Berufsausbildung erfahren hatten und sich sonst nicht um dieses Thema der beruflichen Ausbildung in Ihrer SPD-Mitgliedschaft gekümmert hatten, wundert es mich sehr wie Sie sich per Pressemitteilungen präsentieren um in die Öffentlichkeit zu kommen…“Bettina König – Note 5 – setzen!“

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